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17. September 2025

Premiere des Gütersloher „Zeitzeugen-Films“ begeistert das Publikum

Zusammenschnitte jetzt auf der Seite des Kulturportals einsehbar.

Freuen sich über den großen Erfolg ihres Filmprojekts „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh – Zeitzeug*innen erzählen“: (v.l.) Lena Jeckel (Fachbereichsleitung Kultur), Julia Kuklik (Leitung Stadtarchiv) und Dr. Franz Jungbluth (Vorsitzender des Heimatvereins), der dieses Projekt unterstützt hat. Foto: Stadt Gütersloh
Freuen sich über den großen Erfolg ihres Filmprojekts „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh – Zeitzeug*innen erzählen“: (v.l.) Lena Jeckel (Fachbereichsleitung Kultur), Julia Kuklik (Leitung Stadtarchiv) und Dr. Franz Jungbluth (Vorsitzender des Heimatvereins), der dieses Projekt unterstützt hat. Foto: Stadt Gütersloh

Anhaltenden Applaus hat die ausverkaufte Premiere des Films „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh – Zeitzeug*innen erzählen“ im Bambi-Kino geerntet. Das Publikum verfolgte gebannt die eindrucksvollen Erinnerungen von Gütersloherinnen und Güterslohern, die ihre Kindheit und Jugend in Kriegs- und Nachkriegszeiten schildern.

Das Oral-History-Projekt, das vom Fachbereich Kultur und dem Stadtarchiv initiiert wurde, zeigt in 23 intensiven Interviews persönliche Erlebnisse aus einer bewegten Epoche der Stadtgeschichte. Von Luftangriffen und Mangelwirtschaft über Solidarität in der Nachbarschaft bis hin zu den ersten Hoffnungszeichen der Nachkriegszeit: die Zeitzeuginnen und –zeugen der Jahrgänge 1922 bis 1950 machten mit ihren persönlichen Beiträgen Geschichte unmittelbar erlebbar.

Auch die Protagonisten selbst waren anwesend und bewegten die begeisterten Gäste durch ihre Auftritte. „Geschichte lebt von Erzählungen. Wir freuen uns, dass so viele Gütersloher Menschen an dem Projekt teilgenommen haben.“, betonte Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur, in ihrer Begrüßung. Stadtarchivarin Julia Kuklik ergänzte: „Dieses Projekt zeigt, wie wichtig es ist, Erinnerungen festzuhalten – nicht nur für die Forschung, sondern auch für kommende Generationen.“ Aus den insgesamt zwölfeinhalb Stunden Interviewmaterial wurden zwei halbstündige Filme, die die Schwerpunkte der Kindheit in der Zeit des Nationalsozialismus und der Unterschiede zwischen Kindheit auf dem Land und in der Stadt verdeutlichten. „Die Filme bilden den gelungenen Abschluss dieses spannenden Projekts. Zugleich sind sie ein Anfang, denn das gesammelte Material eröffnet noch viele Möglichkeiten für die stadthistorische Forschung.“ findet Dr. Franz Jungbluth, der bei der Umsetzung des Projekts unterstützte.

Das Publikum zeigte sich durchweg begeistert. Viele Gäste blieben im Anschluss noch im Foyer, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Erinnerungen auszutauschen.

Der Zusammenschnitt der Interviews ist ab sofort kostenfrei am Ende dieser Seite sowie auf dem Kulturportal des Fachbereichs Kultur www.kulturportal-guetersloh.de abrufbar. Die vollständigen Gespräche sind im Stadtarchiv zugänglich. Im Zuge des Projekts wurde auch eine Broschüre mit Fotos der Beteiligten und Hintergrundinformationen zum Projekt erstellt, die kostenfrei für alle Interessierte im Fachbereich Kultur in der Stadthalle oder im Stadtarchiv ausliegt.