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Dokumentation zum 100 jährigen Jubiläum des Jugendamtes der Stadt Gütersloh

Mit Bildern aus den Archiven der Stadt, des Kreises und des Heimatvereins dokumentiert die 70-seitige Festschrift „100 Jahre Jugendamt“, wie aus einer Einrichtung mit einem Beamten und einem „Verwaltungsgehilfen“ das heutige Jugendamt entstand, das zwei städtische Fachbereiche mit über 300 Stellen umfasst.

Der Hauptgrund für dieses Anwachsen findet sich in der jüngeren Geschichte: Gab es 1970 nur einen und 1990 vier Kindergärten in städtischer Trägerschaft, betrieb die Stadt Gütersloh im Jahr 2004 22 Kitas und stellte fast die Hälfte der Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung. Warum es zu diesem Anstieg kam und wie das Jugendamt mit der neuen Aufgabe umging, beschreibt die Broschüre ebenso, wie die Geschichte der kommunalen Jugendzentren, die Fürsorge für Waisen- und Pflegekinder oder den Wandel beim Umgang mit gefährdeten oder verhaltensauffälligen Jugendlichen.

Neue Familienmodelle und Formen des Zusammenlebens, der Wandel im Schulbetrieb und der Vereinslandschaft oder die Aufnahme von Zugewanderten und Geflüchteten waren beispielsweise Entwicklungen, die die Arbeit des Jugendamts direkt betrafen. In jüngster Zeit sei noch die zunehmende Bedeutung von Kinderschutz und Kinderrechten zu nennen – einem Feld, dem sich das Gütersloher Jugendamt schon länger widmet. Die ab 1996 immer weiter ausgebaute Elternberatung, das 2002 gegründete Bündnis für Erziehung und verschiedenen sozialen Frühwarnsysteme sollen dafür sorgen, dass Familien unkompliziert Hilfe und Ansprechpersonen finden und Kinder und Jugendliche möglichst unbelastet aufwachsen können.