Die Rassenpolitik
Im Juli 1942 schränkt die Vichy-Regierung die Rechte der Juden ein und verpflichtet sich, den Deutschen die ausländischen Juden aus den besetzten und nicht besetzten Gebieten auszuliefern. Im Département Indre werden bei den Razzien vom 26. August 1942 und 23. Februar 1943 Juden von der französischen Polizei festgenommen und in das Lager Douadic gebracht.

Anschließend werden sie in die deutschen Vernichtungslager deportiert. In der Folge werden zahlreiche ausländische Juden im Département Indre festgenommen und in Douadic, 46 km von Châteauroux, zusammengelegt. Sie werden zum Teil zusammen mit nichtjüdischen Flüchtlingen (Spaniern, Polen, Deutschen…) ebenso deportiert. Auch französische Juden werden von der Gestapo festgenommen, wie z.B. der Kaufmann Raymond Katz, der aus einer Familie stammte, die 1871 aus dem Elsass geflohen war. Er war ehemaliger Frontsoldat des Ersten Weltkriegs und Ex-Präsident des Handelsgerichts in Châteauroux. Er wird zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter am 11. Februar 1944 verhaftet, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
La politique raciale de Vichy au service du Reich, les rafles













