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Zehn Stadtexperten diskutierten zur „Zukunft der Arbeit“

Zehn Stadtexperten und Stadtexpertinnen auf Forschungsreise in den Digitalen Aufbruch: Das erste „Denklabor“ hat am Donnerstag den Kompass ausgerichtet für Projekte zur „Zukunft der Arbeit“. Unter der Leitung eines Führungstandems, bestehend aus Dr. Ursula Frank (Beckhoff Automation) und Henning Matthes (Beigeordneter für Bildung, Familie, Soziales und Sport) entwickelten sie – unterstützt von weiteren Teilnehmern – erste Schwerpunkte.

Logo Digitaler Aufbruch

Daraus soll in den weiteren Runden eine Projektliste entwickelt werden, die Vorschläge enthält, welche Weichen für eine digitale Entwicklung am Wirtschaftsstandort Gütersloh gestellt werden sollen.

Der gut dreistündige Workshop in der Stadtbibliothek, wo im Herbst der „Werkraum Digitaler Aufbruch“ entstehen wird, begann mit einer kurzen Begrüßung von Bürgermeister Henning Schulz. Er beschrieb den experimentellen Ansatz der Denklabore - weitere zu den Themen Bildung und Kultur in der digitalen Welt, neue digitale Öffentlichkeit, vernetzte Mobilität und nachhaltige Lebenswelten werden in den nächsten Wochen folgen – und forderte die Stadtexperten wie die Teilnehmer auf, „Denkbarrieren aufzugeben.“ Nicht IT-Expertisen seien gefragt, sondern Impulse, Alltagserfahrung und Querdenken.

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Die Voraussetzungen bieten die zehn StadtexpertInnen in jeder Weise: Handwerk und Start up, Psychologin und Ingenieur, Wirtschaftsförderer, Schüler und Betriebsrätin. Sie alle stehen für unterschiedliche Perspektiven, aus denen Sie sich dem Thema „Zukunft der Arbeit“ nähern. Im ersten Teil des Abends entwerfen sie ein Zukunftstableau vom Standpunkt der nächsten 20 Jahre: hochindividualisierte und komplett durchdigitalisierte Arbeitsformen, erheblich weniger Zeit für Arbeit wie wir sie heute denken, Umdenken, was den „Identifikationsfaktor Arbeit“ betrifft, vollautomatisierte Produktion und Industriezweige, die komplett verschwunden sind. Oder vielleicht kommt doch alles ganz anders? Es ist ein Merkmal der Entwicklung, dass kaum jemand zu prognostizieren vermag, wie schnell und in welchem Umfang sich Wandel vollzieht. Auch das wird an diesem Abend immer wieder thematisiert.

Am Ende stehen die Vorschläge, was aus Sicht der StadtexpertInnen Vorrang haben sollte bei der Entwicklung von Maßnahmen für den Standort Gütersloh:

  • Ein attraktives Umfeld für Digitalunternehmen und Start ups schaffen, um damit Netzwerke, Bindungs- und Nachzugseffekte zu generieren
  • Eine positive Haltung zum Thema „Digitalisierung“ und deren zentraler Bedeutung in die Bevölkerung hinein vermitteln und den Nutzen für jeden Einzelnen wie auch für die gesamte Stadtentwicklung deutlich machen
  • Eine attraktive Umgebung und Infrastruktur für junge Menschen schaffen – sprich eine „Szene“ und Lebensräume gestalten, die junge Menschen anzieht und hält
  • Individualisiertes und lebenslanges Lernen fördern
  • Die Voraussetzung dafür schaffen, dass keine Bevölkerungsgruppe von digitalen Entwicklungen abgehängt wird

Vereinbart wurde, diese Themen Schritt für Schritt weiter zu konkretisieren mit dem Ziel daraus zunächst mindestens bis zum Ende des Jahres ein konkretes Projekt zu entwickeln. Das nächste Denklabor zur „Zukunft der Arbeit“ tagt am 8. Oktober.

In der „Baustelle Werkraum“ treffen sich elf Stadtexperten und -expertinnen, die sich im Rahmen des Open Call in den vergangenen Wochen beworben haben. Geleitet wird das Denklabor von einem Tandem, bestehend aus dem städtischen Beigeordneten Henning Matthes und Dr. Ursula Frank (Beckhoff Automation). Die übrigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Denklabors sind nicht nur Zuhörer. Sie bekommen die Möglichkeit, ihre Anregungen und Beiträge aktiv über eine interaktive Plattform und innerhalb von Diskussions-Runden für alle einzubringen. Und darüber hinaus können Beiträge nach wie vor auch über die Ideen- und Netzwerkplattform eingebracht werden.

Die Denklabore sind sozusagen der „Think Tank“ des Digitalen Aufbruchs, eines der zentralen Instrumente zur Mitgestaltung des Digitalen Aufbruchs. Hier sollen die konkreten Ideen und Projekte erarbeitet werden. Für das Denklabor zur „Zukunft der Arbeit“ heißt das Leitmotiv intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien fördern, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen Erfolge für die „Wirtschaft 4.0“ erzielen, neue Arbeitswelten schaffen. Die Leitfrage des ersten Denklabors lautet: Wie können wir das kreative Potenzial für Erforschung, Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz ausschöpfen, damit diese verantwortungsvoll und zum Wohl unserer Stadtgemeinschaft vorangebracht werden? – Der nächste Termin für das Denklabor „Zukunft der Arbeit“ ist für Dienstag, 8. Oktober, ebenfalls 17 Uhr angesetzt.

Die weiteren Denklabore tagen ebenfalls jeweils von 17 bis 20 Uhr zu den Themen: Bildung und Kultur in der digitalen Welt (12.7. und 20.9.); Vernetzte Mobilität (28.6. und 29.8.), Neue digitale Öffentlichkeit (24.6. und 10.9.), Nachhaltige Lebenswelten (1.7. und 29.8., Informationen zu den Tagungsorten folgen) Erste Ergebnisse aus den Denklaboren werden beim nächsten „Digitalen Forum“ am Freitag, 8. November 2019, im Theater Gütersloh präsentiert.

Die Themen der Denklabore

  • Bildung und Kultur in der digitalen Welt
  • Vernetzte Mobilität
  • Neue digitale Öffentlichkeit
  • Zukunft der Arbeit
  • Nachhaltige Lebenswelten

Die Termine der Denklabore

Die Termine der Denklabore sind im Jahr 2019 an folgenden Terminen geplant für:

Denklabor 1: Bildung und Kultur in der digitalen Welt/12.7. und 20.9.
Denklabor 2: Vernetzte Mobilität/28.6. und 29.8.
Denklabor 3: Neue digitale Öffentlichkeit/3.6. und 10.9.
Denklabor 4: Zukunft der Arbeit/6.6. und 8.10.
Denklabor 5: Nachhaltige Lebenswelten 1.7. und 29.8.

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