Das Gütersloher Stadtarchiv

Am Mittwoch den 26.02.2020 bleibt das Stadt- und Kreisarchiv aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung geschlossen.

Das Stadtarchiv wurde 1984 unter hauptamtlicher Leitung eingerichtet und steht zur kostenlosen Nutzung für stadt- und familiengeschichtlich Interessierte zur Verfügung.

Es übernimmt und verwahrt das nicht mehr für den laufenden Verwaltungsbetrieb benötigte, aber zur dauernden Aufbewahrung bestimmte Schriftgut der Stadtverwaltung und anderer städtischer Einrichtungen. Die als "Archivgut" bezeichneten Akten und Protokolle werden zur Rechtssicherung und geschichtlichen Forschung konservatorisch aufbereitet, wo nötig, restauriert und fachlich gelagert.
Es bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Gütersloher Nachlässe zu übergeben und ebenfalls zu archivieren.

Zusammen mit dem Kreisarchiv Gütersloh bezog das Stadtarchiv im Oktober 2018 neue Räume im ehemaligen Gebäude der Städtischen Handelsschule (später Regenbogenschule) an der Moltkestraße 47.
Zusammen mit dem Kreisarchiv Gütersloh bezog das Stadtarchiv im Oktober 2018 neue Räume im ehemaligen Gebäude der Städtischen Handelsschule (später Regenbogenschule) an der Moltkestraße 47.

Auch die Anlage und Archivierung von Sammlungen nichtkommunaler Herkunft gehört zu den Aufgaben des Stadtarchivs. Sie finden dort unter anderem:

  • Druckschriften, Zeitungen, Zeitschriften
  • Zeitungsausschnittsammlungen
  • Ton- und Bildsammlungen
  • Plakate
  • Karten, Pläne, Zeichnungen
  • zeitgeschichtliche Sammlungen (Flugblätter, Handzettel, Prospekte)
  • Sammlung von Firmenbriefköpfen
  • Audiovisuelle und digitale Medien
  • Stadt- und regionalgeschichtliche Bibliothek (Präsenzbestand)
  • Private Nachlässe und Deposita
Das Team des Stadtarchivs  Fotograf: Detlef Güthenke
Das Team des Stadtarchivs
Fotograf: Detlef Güthenke

Folgende Angebote und Serviceleistungen bietet das Stadtarchiv darüber hinaus:

  • Erhaltung und Pflege des Archivguts: Ordnung, Restaurierung, Konservierung und fachgerechte Lagerung
  • Anfertigung von Reproduktionen 
  • Erstellung von Findmitteln (Findbücher, Datenbänke), die den schnellen Zugriff auf Informationen und Dokumente erleichtern.
  • Mitwirkung bei Ausstellungen
  • Unterstützung von Schulprojekten, Geschichtswettbewerben und Vorträgen
  • Herstellung von Kopien historischer Zeitungen
  • Archivführungen für Gruppen
  • Praktika für Schüler, Studierende und berufliche Rehabilitations- und Fortbildungsmaßnahmen

Der Gütersloher Bahnhof zum Kriegsende und in der Nachkriegszeit

Elektrifizierung des Bahnhofs Gütersloh 1968

In der Zeit vom 06.12.2019 bis 20.02.2020 zeigt das Stadt- und Kreisarchiv zu seinen Öffnungszeiten die Ausstellung "Der Gütersloher Bahnhof zum Kriegsende und in der Nachkriegszeit" erarbeitet von Rudolf Herrmann, Eisenbahnhistoriker und langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs. Seit 1944 war er bei der Bahn beschäftigt und versteht es wie kein anderer, als Zeitzeuge von den Ereignissen jener Zeit zu berichten.

Auf 16 Tafeln werden zahlreiche Fotos aus den Sammlungen des Autors und des Stadtarchivs gezeigt. Es finden sich Themen wie Kriegszerstörungen 1945, amerikanische Besatzung, Wiederaufbau, Verkleinerung des Bahnhofs, Umwandlung des Lokschuppens in das Kraftwagenbetriebswerk, Elektrifizierung und der Beginn des ICE-Zeitalters in Gütersloh.

Die Ausstellung ist eine Ergänzung zu dem von Rudolf Herrmann verfassten Artikels „Bahnhof Gütersloh vor 75 Jahren“, erschienen in der aktuellen Ausgabe des Heimat-Jahrbuches des Kreises Gütersloh.

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Der Bürgermeister
Berliner Straße 70
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