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Kulturhackathon OWL

Stadt Gütersloh sucht Partner aus der Wirtschaft für den ersten digitalen Hackathon

Digitaler Programmier- und Konzeptwettbewerb vom 26. bis 28. November 2021

Geeignete Proberäume finden, eine Vermittlungsplattform zur Förderung von Kooperationen zwischen Kreativschaffenden und lokalen Unternehmen oder der richtige Ansatz, um Besucherströme unter Pandemie-Bedingungen im Museum zu leiten – Künstler und Künstlerinnen, Institutionen und Unternehmen der Kulturbranche stehen tagtäglich verschiedensten Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig gestalten sich mögliche Ausschreibungen komplex und langwierig und werden der Vielfalt in der Kulturwirtschaft oft nicht gerecht. Anders sieht es in der Digitalbranche aus; die von Kreativität und Pragmatismus geprägte Hacker-, Demo-, DIY- und Maker-Szene zeigt einen neuen Umgang mit verschiedensten Situationen auf. Warum also nicht beide Gruppen miteinander ins Gespräch bringen und sie als Team gemeinsame Lösungen für individuelle Wünsche entwickeln lassen? Hier setzt das Format des ersten Kulturhackathons OWL an.

Erster Kulturhackathon OWL vom 26. bis 28. November
Kultur- und Digital-Akteure werden von der Stadt Gütersloh unter Federführung des Fachbereichs Kultur in Kooperation mit der Kultur Herford gGmbH und dem Museum Marta Herford zur Teilnahme und gemeinsamen Lösungsfindung aufgerufen. Eingeladen sind Akteure aus der Kultur- und Technologieszene, die in Teams gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in der regionalen Kulturlandschaft erarbeiten. Ziel ist es, unterschiedliche Expertisen und Perspektiven zu vereinen. Vom 26. bis zum 28. November findet dieser erste Kulturhackathon OWL digital statt, begleitet wird er von einer Podiumsdiskussion und ausgewählten Kurzpräsentationen.

Arbeiten in interdisziplinären Teams
„Ein Hackathon ist ein Programmier- und Konzeptwettbewerb zwischen Teams, die unter erheblichem Zeitdruck prototypische Lösungen erarbeiten“, erklärt Wolfgang Senges, der von der Stadt Gütersloh als Träger extern beauftragte Projektleiter. „Die Teilnehmenden arbeiten in interdisziplinären Teams daran, ungewöhnliche oder auch naheliegende, aber vielleicht auch bisher ganz unbemerkte Lösungen für grundlegende Probleme der Kulturbranche zu finden.“ Dazu wählen sie Aufgabenstellungen, sogenannte Challenges, aus einem vorgegebenen Katalog. Dabei sollen die unterschiedlichen Perspektiven und ergänzenden Fähigkeiten der Teilnehmenden miteingebracht werden. Die besten Teams erwarten Preisgelder und Sachpreise.

Partner gesucht
Für den Kulturhackathon OWL suchen die Veranstalter und Veranstalterinnen jetzt Partner aus Kultur-, Digital- und Wirtschaftsbranche und darüber hinaus, die die Veranstaltung begleiten und ein Teil des Wettbewerbs werden möchten; denn sie ermöglichen den Kulturhackathon. Ziel des Kulturhackathons ist es, für Herausforderungen der Kulturlandschaft in OWL, für Kulturschaffende und -nutzende unkompliziert Verbesserungen zu schaffen. Beide Seiten können davon profitieren: Neue (gemeinsame) Tätigkeitsfelder und Kooperationen können sich aus der Zusammenarbeit ergeben. Wer Interesse hat, Partner für den ersten Kulturhackathon OWL zu werden, kann Kontakt aufnehmen zu Projektleiter Wolfgang Senges, telefonisch unter 0173/2782957 oder per Mail an wolfgang.senges@contentsphere.de.
Weitere Informationen für Teilnehmende folgen.

Drei Fragen an Projektleiter Wolfgang Senges

Wolfgang Senges ist für die Stadt Gütersloh und die Herforder Kooperationspartner extern beauftragter Projektleiter des ersten „Kulturhackathons OWL“. Seit 2008 ist er freiberuflicher Berater und Kurator für Musik und Technologie. Zuvor war er zehn Jahre in der IT-Branche tätig. Er ist Mitgründer der Arbeitsgruppe „Blockchain & Metadaten“ sowie der „Cultural Commons Collecting Society (C3S SCE)“, die er bis 2015 als Geschäftsführer begleitet hat. 2019 konzipierte und leitete er im Rahmen der Kölner c/o pop Konferenz den „Le Blockathon de la Musique“.

Herr Senges, was ist ein Hackathon? Was können sich die Beteiligten darunter vorstellen?

„Ein Hackathon ist ein Programmier- und Konzeptwettbewerb zwischen verschiedenen Teams, die unter erheblichem Zeitdruck prototypische Lösungen zu Aufgabenstellungen, den sogenannten Challenges, erarbeiten. Die begriffliche Anlehnung an den Marathon ist naheliegend aufgrund der konzentrierten Leistungsanstrengung über zwei bis drei Tage. Das Potenzial, das interdisziplinäre Teams innerhalb eines Hackathons entwickeln, ist enorm. Durch die Begleitung der Teams im Nachgang entwickeln sich neue Ansätze, aber auch neue Unternehmen. Partnerinnen und Partner des Hackathons profitieren durch frischen Input."

Was ist das Ziel des Kulturhackathons OWL?

„Ein Kulturhackathon dient als Quelle für mögliche Lösungsansätze. Vorrangiges Ziel ist, für mehrere Herausforderungen der Kulturlandschaft in OWL, für Kulturschaffende und -nutzende unkompliziert Verbesserungen zu schaffen und Lösungen zu finden. Für die Digitalbranche und junge Unternehmen der Region erschließen sich neue Tätigkeitsfelder und Kooperationen; möglicherweise auch der Weg zu einer gezielten Unterstützung oder Förderung. Aus den präsentierten Lösungen können Projekte und Neugründungen entstehen, die direkt der Region und ihrer Kulturwirtschaft zugutekommen.

Dass gerade die Kooperation zu innovativen Ansätzen führen kann, hat sich unter anderem beim ‚Le Blockathon de la Musique‘ im Rahmen der Kölner c/o pop Konferenz im Jahr 2019 gezeigt. Auf der Basis von Technologien aus Künstlicher Intelligenz und Blockchain setzten Kulturschaffende gemeinsam mit Hackern Ideen zur Metadatenverarbeitung, Kulturförderung und Bildverarbeitung um – Lösungen, die über die Kulturwirtschaft hinaus hochrelevant sind.

Mittel und langfristig soll durch die Zusammenarbeit von Kultur- und Digitalschaffenden das Kennenlernen neuer Perspektiven ermöglicht werden. Das Lernen voneinander ermöglicht nicht nur die Entwicklung und erweiterte Akzeptanz von Lösungen. Breit gefächerte Fähigkeiten sind die Grundlage, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen und Veränderungen erfolgreich bewältigen zu können.“

Wer kann Partner des Kulturhackathons werden und welchen Mehrwert bietet eine Beteiligung?

„Alle Unternehmen, Institutionen und Personen, die die Kulturwirtschaft der Region stärken und unterstützen möchten, sind willkommen, als Partner des Kulturhackathons teilzunehmen. Sie stellen eine wesentliche Säule des Projekts dar. Wir suchen daher den Kontakt zu potenziellen Partnern in der Region OWL, aber auch darüber hinaus. Wir freuen uns auf Start-ups, IT-Unternehmen, kulturelle Institutionen, Medienunternehmen, Agenturen, Vereine, Verbände, Forschungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen bis hin zu Kreativschaffenden und anderen Soloselbständigen. Die Partner sind auch durch ihre Beteiligung als Jury-Mitglieder und als Mentoren der Teams wesentlich an der Veranstaltung beteiligt.

Ein Hackathon interdisziplinär zusammengesetzter Teams ist für unterstützende Unternehmen die perfekte Plattform zur Identifikation und Gewinnung von Fachkräften durch den direkten Austausch sowie der Möglichkeit für branchenübergreifende Kooperationen. Zusätzlich zeigen die Teams Wege durch innovative und ungewöhnliche Ansätze neue Optionen auf. Darüber hinaus bietet sich der Rahmen für branchenübergreifende Kooperationen und den Ausbau eigener Netzwerke an.

Viele Kooperationsoptionen sind für die Partner kostenfrei und beruhen einzig auf dem gemeinsamen Austausch gegenseitiger Leistungen. Mit einer Unterstützung beispielsweise durch Daten zur Aufgabenlösung oder die Bereitstellung von Sachpreisen oder Preisgeldern treten Partner in direkten Kontakt mit Teilnehmenden. Aber auch über Session-Beiträge oder die Teilnahme als Jury-Mitglied oder Mentor, während die Unterstützung in der Medienkommunikation oder durch gezieltes Sponsoring bundesweite Sichtbarkeit erzielt, beispielsweise als Exklusiv-Partner des Podcasts.“

Wer Interesse hat, Partner des Kulturhackathon OWL zu werden oder weitere Informationen erhalten möchte, kann Kontakt zu Wolfgang Senges aufnehmen. Per E-Mail unter wolfgang.senges@contentsphere.de oder telefonisch unter 0173/2782957.

Wolfgang Senges ist für die Stadt Gütersloh und die Herforder Kooperationspartner extern beauftragter Projektleiter des ersten „Kulturhackathons OWL“.
Wolfgang Senges ist für die Stadt Gütersloh und die Herforder Kooperationspartner extern beauftragter Projektleiter des ersten „Kulturhackathons OWL“.

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