Schulbau
Gütersloh investiert in seine Schulen.
Im Rahmen des Projekts "Zukunftsfähige Schulen Gütersloh" sind zwischen April 2023 und September 2025 an zwölf Grundschulen Ergänzungsgebäude entstanden mit pädagogischen Flächen und/oder Verpflegungseinheiten - je nach Bedarf.
Hinzu kommen zahlreiche weitere Baumaßnahmen wie der Neu- und Erweiterungsbau der Grundschule Neißeweg, der Erweiterungsbau am Städtischen Gymnasium Gütersloh und die umfangreiche Sanierung der Mensa in der Anne-Frank-Gesamtschule.

Abgeschlossene Baumaßnahmen:
Neue Mensa Anne-Frank-Gesamtschule
Beschreibung
Hell, modern und vielseitig nutzbar: Die neue Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule kommt bei den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern gut an. Davon überzeugten sich u.a. Erster Beigeordneter Henning Matthes, Schulleiter Jan Rüter und stellvertretende Schulleiterin Gudrun Hönemann bei der offiziellen Inbetriebnahme im Juni 2026.
Neben einer gesunden und schmackhaften Verpflegung bietet die Mensa attraktive Aufenthaltsbereiche für die Pausen und kann darüber hinaus für schulische Veranstaltungen genutzt werden. Mit dem Umbau hat sich das Untergeschoss des Unterrichtsgebäudes grundlegend verändert. Maßgeblich dazu beigetragen haben der neu gestaltete Lichthof, große Fensterflächen sowie ein freundliches Farbkonzept mit roten und grünen Akzenten.
Die Stadt Gütersloh investiert rund fünf Millionen Euro (Stand: Juni 2026) in das Projekt. Entstanden sind ein Mensabereich mit 150 Sitzplätzen und Essensausgabe, ein Lounge-Bereich mit 20 Sitzplätzen sowie ein Bistro mit zehn Sitz- und 14 Stehplätzen. Hinzu kommen eine Mensaküche zur Produktion von bis zu 300 Mahlzeiten täglich, eine Spülküche sowie zahlreiche Lager- und Nebenräume. Im Zuge der Baumaßnahme wurden zudem die Sanitäranlagen saniert, der bestehende Westeingang erneuert und ein zusätzlicher Zugang auf der Ostseite geschaffen.
Dem Umbau voraus ging die umfassende Sanierung des Untergeschosses des sogenannten Bauteils B. Verantwortlich für die Maßnahme zeichnete der städtische Fachbereich Technisches Gebäudemanagement. Die Objektplanung lag beim Architekturbüro Melisch. Planung und Umsetzung erstreckten sich über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Jahren. Während der Bauarbeiten zeigte sich, dass im Bereich der Mensaküche umfangreichere Eingriffe erforderlich waren als ursprünglich angenommen. So mussten Teile der bestehenden Konstruktion zurückgebaut werden. Darüber hinaus wurden der Fettabscheider und die Lüftungsanlage vollständig erneuert.
Besonderes Augenmerk lag auf einer guten Raumakustik, die bereits jetzt zur hohen Akzeptanz der neuen Mensa beiträgt. Außerhalb des Mensabetriebs können die Räume für Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen genutzt werden. Der neue Eingang auf der Ostseite erleichtert diese Nutzung, da er einen separaten Zugang für externe Gäste ermöglicht und zugleich die Entfluchtungsmöglichkeiten verbessert. Eine fest installierte Präsentationstechnik mit Beamer und Leinwand ergänzt die Ausstattung.
„Uns ist wichtig, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler in ihren Schulen wohlfühlen. Schule ist nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern auch ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche viel Zeit verbringen, miteinander wachsen und Gemeinschaft erleben“, sagt Henning Matthes, Erster Beigeordneter und Schuldezernent. „Deshalb investieren wir als Stadt Gütersloh in gute, moderne und verlässliche Rahmenbedingungen, damit unsere Schulen Orte sind, an denen man gerne lernt und sich gerne aufhält.“
Die Mensa hat ihren festen Platz im Schulleben. Hierzu tragen die Mensadienste bei, die im Wechsel von den Klassen wahrgenommen werden und die an den „Mensaschürzen“ erkennbar sind. An den langen Schultagen Montag, Mittwoch und Donnerstag sorgen sie für reibungslose Abläufe vom Einlass bis zur Rückgabe des schmutzigen Geschirrs.
Der Caterer Cultina bietet täglich zwei Menüs an, von denen eines stets vegetarisch oder vegan ist. Ergänzt wird das Angebot durch eine Salat- und Pastabar sowie ein Dessert. Aktuell werden rund 160 Mahlzeiten pro Tag ausgegeben.
„Wir haben bei den Essenszahlen noch Kapazitäten“, sagt Schulleiter Jan Rüter. „Während der provisorischen Verpflegungssituation ist die Nachfrage zurückgegangen. Schon nach wenigen Wochen merken wir jedoch, dass die Schulverpflegung in den neuen Räumen immer besser angenommen wird.“ Gerade für eine Ganztagsschule seien eine gute Verpflegung und attraktive Möglichkeiten zur Erholung in der Mittagspause von großer Bedeutung.
Ergänzt wird das Angebot durch einen Kiosk, der in den beiden großen Pausen Snacks und Getränke anbietet. In Abstimmung mit der Schulleitung umfasst das Sortiment nur wenige Süßigkeiten und verzichtet bewusst auf Softdrinks.
Bildergalerie







Erweiterungsbau Grundschule Neißeweg
Beschreibung
Am Standort der auslaufenden Freiherr-vom-Stein-Realschule und somit in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Grundschule Neißeweg entsteht ein neues Schulgebäude. Schon jetzt sind die dritten und vierten Klassen der Grundschule im Gebäude der Freiherr-vom-Stein-Schule untergebracht. Auch die Mensa befindet sich dort.
Das neue Schulgebäude der Grundschule Neißeweg wurde im November 2023 mit zwei einstimmigen Beschlüssen im Bildungs- und im Schulbauausschuss auf den Weg gebracht. Damit wird ein Ratsbeschluss vom 30.04.2021 umgesetzt, der für die Entwicklung des Grundschulstandortes Neißeweg die „Nutzung eines Teils des Gebäudebestands der Freiherr-vom-Stein-Schule und Ergänzung des weiteren Bedarfs auf dem Schulgelände“ vorsieht. Das neue Schulgebäude umfasst den vorhandenen Gebäudeteil C einschließlich des großen Lichthofs im Obergeschoss. Das Bestandsgebäude wird soweit notwendig umgebaut und ertüchtigt. Im Erdgeschoss werden Verwaltungs-, Lehrer- und Besprechungsräume sowie Bibliothek und Verpflegungsküche eingerichtet, für das Obergeschoss sind unter anderem Fachräume (Musik und Kunst) und Mensa vorgesehen.
Der unmittelbar an das Bestandsgebäude angrenzende Neubau mit einer Nutzfläche von knapp 2400 m² entsteht auf dem Grundstück des bisherigen Mensagebäudes. Er soll überwiegend pädagogisch genutzt werden und die zwölf Unterrichtsräume inklusive Nebenräumen der dreizügigen Schule beherbergen.
Wer sich hierunter lange Flure vorstellt, von denen Räume nach links und rechts abgehen, der wird überrascht sein über die vorliegenden Entwürfe der beauftragten Architektin Birgit Melisch und des Einrichtungsplaners Sigurd Larsen, die in enger Abstimmung mit der Schulleitung und der Stadt Gütersloh als Schulträgerin entstanden sind.
Grundlage der Planungen ist das pädagogische Konzept der Grundschule, das diese bereits seit der Einführung von Ganztagsklassen im Jahr 2012 anwendet und stetig weiterentwickelt hat und das auf der Annahme basiert, dass nicht alle Kinder das Gleiche zur gleichen Zeit und auf die gleiche Weise lernen. Entsprechend wird das neue Schulgebäude unterschiedliche Lernsettings bieten, unter denen die Kinder je nach der Lernaufgabe, dem erforderlichen Material, dem Lernweg und dem individuellen Lerntyp wählen können. Zonierungen gewährleisten gleichermaßen Struktur und Offenheit. Die vielfältigen Angebote ermöglichen ein ganztägiges Lernen, wobei in allen Phasen des Tages die gesamte Fläche der Schule genutzt wird. Jeder Klassenraum, der in der Grundschule Neißeweg „Heimat“ genannt wird, wird von einem Klassenteam betreut, das aus einer Lehrkraft und einer Erzieherin oder einem Erzieher besteht. Der Tagesablauf ist rhythmisiert und kindgerecht. Auf vier Unterrichtsstunden folgt eine Mittagspause. Anschließend gibt es Spiel- und AG-Angebote oder auch weitere Unterrichtseinheiten. Regina Strüwer, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule Neißeweg, stellte das Konzept ausführlich im Bildungsausschuss vor und erhielt von den Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen positive Rückmeldungen.
Die Schule hat ihr Schulkonzept sehr anschaulich in einem Film beschrieben:
Schulfilm Grundschule Neißeweg
Die Planungen für den neu zu errichtenden Anbau sehen im Erd- und im Obergeschoss je zwei sogenannte Bildungshäuser vor, die jeweils einen Jahrgang umfassen und durch geschwungene Wände in drei Heimaten unterteilt werden. Die Wände werden aus Holz gefertig und sind nicht deckenhoch. Sie erhalten unterschiedliche fest verbaute Einbauten. Zusätzlich gibt es flexibel nutzbares Mobiliar. Eine gute Akustik wird dank der Verwendung bestimmter Materialien erreicht. Mittelpunkt einer jeden Heimat ist der Sitzkreis, in dem sich die Kinder mehrmals täglich treffen, zum Beispiel zur Begrüßung und Verabschiedung sowie für Instruktions- und Reflexionsphasen. Eingangs- und Flurbereiche sind für jahrgangsübergreifende Aktivitäten gedacht. Hierzu trägt auch ein eigens hierfür eingebautes Treppenhaus bei, das die Kinder auf großen Stufen vielfältig nutzen können und das durch eine eingebaute Rutsche dem Bewegungsbedürfnis der Kinder Rechnung trägt.
Ein an zentraler Stelle eingebauter Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit und schafft zusammen mit einem Pflege- und Therapieraum die Voraussetzungen zur Aufnahme von Kindern mit körperlich-motorischen Einschränkungen. Die Grundschule Neißeweg ist eine sogenannte Puschenschule. Entsprechend sind Garderoben eingeplant (im Eingangsbereich in Blau eingezeichnet), an denen die Kinder ihre Straßenschuhe gegen Hausschuhe tauschen können.
Die Zeitplanung sieht eine Fertigstellung der neuen Schule im Sommer 2026 vor. Bis dahin werden die Jahrgänge 1 und 2 weiterhin im Gebäude am Neißeweg unterrichtet und die Jahrgänge 3 und 4 in den Gebäudeteilen A und B der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule. Die kalkulierten Kosten liegen mit rund 14,16 Mio. Euro im Rahmen der ursprünglichen Planungen aus dem Jahr 2021, wobei die Stadt Gütersloh mit einem Landeszuschuss nach Förderrichtlinie Ganztagsausbau in Höhe von knapp 3,9 Mio. Euro rechnet. Die Gestaltung der Außenanlagen ist Bestandteil der Kostenplanung.
Der Rat der Stadt Gütersloh hat dem Projekt in seiner Sitzung am 15. Dezember 2023 auf Basis der Beschlüsse von Bildungsausschuss und Schulbauausschuss zugestimmt.
Politische Beschlüsse
Beschlussvorlage 188/2021, Rat 30.04.2021:
Der Rat der Stadt Gütersloh nimmt die Untersuchung der Varianten zur Entwicklung des Grundschulstandortes Neißeweg zur Kenntnis.
Die Verwaltung wird beauftragt die Vergabe der Planungsleistung (Leistungsphase 1 – 4) für die Variante B „Nutzung eines Teils des Gebäudebestands der Freiherr-vom-Stein-Schule und Ergänzung
des weiteren Bedarfs auf dem Schulgelände“ vorzubereiten, auszuschreiben und zu beauftragen.
Beschlussvorlage 402/2023, Rat 15.12.2023:
Auf Grundlage der im Ausschuss vorgelegten Planung und der Kostenberechnung werden die weiteren Planungsschritte der Leistungphasen 5 – 9 für den Ausbau der Grundschule Neißeweg beauftragt und die Baumaßnahme umgesetzt.
Präsentationen zum Bauprojekt
Bildergalerie
Presseberichterstattung nach Baufertigstellung
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Erweiterungsbau am Städtischen Gymnasium
Das Städtische Gymnasium erhält im Zusammenhang mit der Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) einen Neubau mit elf Klassenräumen, vier Lerngruppen- und drei Besprechungsräumen im Erd- und in den beiden Obergeschossen. Hinzu kommen die notwendigen sanitären Anlagen. Im Kellergeschoss sind 253 Doppelstellplätze für Fahrräder vorgesehen, die über eine Rampe erreicht werden können. Außerdem gibt es acht Fahrradstellplätze für Lehrkräfte in einem gesonderten und abschließbaren Raum. Der 30 Meter lange Neubau entsteht auf der Fläche des sogenannten Rolandbaus, der im Frühjahr 2023 abgerissen wurde.
Das Gebäude schließt unmittelbar an das vorhandene Mensagebäude an. Entsprechend gibt es in den Obergeschossen Flure, die die Gebäude verbinden. Im Erdgeschoss ist eine Durchfahrt vorgesehen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2025 geplant.
Sanierung des Schulhofs an der Grundschule Avenwedde-Bahnhof
Der Schulhof der Grundschule Avenwedde-Bahnhof war bisher zu über 80 % asphaltiert mit der Folge, dass er sich an heißen Sommertagen stark aufheizte. Dem hat die Stadt Gütersloh durch eine Umgestaltung entgegen gewirkt, bei der die Entsiegelung der Flächen und eine Verringerung der Hitzeeinwirkungen im Vordergrund standen. Dabei wurde der Anteil der versiegelten Fläche auf 36 % reduziert. Hinzu kommen 13 % teilversiegelte Flächen, die mit Drainagepflaster belegt sind. Im Gegenzug ist der Anteil der offenen Flächen (Sand/Holzhackschnitzel) von 7 auf 25 % und der Anteil der Vegetationsflächen von 12 auf 26 % gestiegen. Hierdurch wird der Regenwasserrückhalt verbessert, die Abwassersysteme werden entlastet und die Folgen von Starkregenereignissen werden abgemildert.
Zusätzlich werden durch die Neupflanzung von Bäumen langfristig neue Schattenplätze entwickelt. Extensive Begrünungen und Heckenelemente sind weitere Kernpunkte der Pflanzungen. So entstand unter anderem ein grünes Outdoor-Klassenzimmer als Lernort im Freien. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden das vorhandene intakte Mobiliar, die Spielgeräte und die weitere Ausstattung weiterverwendet und durch Neuanschaffungen ergänzt.
Die Sanierung fand von September bis Dezember 2023 statt und wurde vom NRW-Landesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr gefördert. Die Gesamtkosten betrugen 440.000 Euro, die Landesförderung lag mit 275.000 Euro bei über 60 %.

Im Rahmen des Projekts "Zukunftsfähige Schulen Gütersloh" erhält die Grundschule im Jahr 2025 eine neue Mensa. In diesem Zusammenhang wird auch der westlich angrenzende Schulhofbereich erneuert. Die Baumaßnahme beginnt im Frühjahr 2024.
Baustellenschild mit Planungsentwurf
Flächenbilanz
Eröffnungsfeier
Erweiterungsbau Grundschule Heidewald
Ausgangspunkt der Baumaßnahme war die Schulentwicklungsplanung aus dem Jahr 2017, die für die Gütersloher Grundschulen insgesamt einen enormen Flächenbedarf prognostizierte. Dieser war in der Grundschule Heidewald besonders akut und so wurde ihr Ausbau vorgezogen. Dabei diente sie als Referenzschule für weitere Schulbaumaßnahmen, insbesondere im Projekt „Zukunftsfähige Schulen Gütersloh“. Deshalb wurden die im Planungsprozess festgelegten Qualitätskriterien und das auf der Basis der pädagogischen Bedarfe erstellte Raumprogramm mittlerweile auf weitere Gütersloher Grundschulen angewendet.
Die eigentlichen Bauarbeiten erfolgten von Frühjahr 2021 bis Frühjahr 2023, wobei die besondere Herausforderung darin bestand, den laufenden Schulbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Nun sind auch die Außenanlagen fertig und alle Räume der Schule ausgestattet.
Der Schule stehen nun rund 4300 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, rund 1600 Quadratmeter mehr als vor der Baumaßnahme. Das Schulgebäude ist zweigeschossig. Für jede Jahrgangsstufe gibt es einen als Cluster angelegten Lernbereich, zu dem jeweils neben drei Klassenräumen auch zwei Differenzierungsräume, eine Flexzone, Lagerflächen sowie ein Garderobenbereich gehören. Die Schule umfasst weiterhin eine Bücherei, die auch als Ruheraum dient, einen Kreativraum, eine Lehrküche, das Forum, welches als Musik- und Veranstaltungsraum genutzt wird, einen OGS-Bereich sowie die Mensa mit 108 Sitzplätzen. Hinzu kommen Räume für Verwaltung, Schulleitung, Kollegium und Schulsozialarbeit. Auch ein Pflege- und Therapiebereich für körperlich-motorisch eingeschränkte Schülerinnen und Schüler ist vorhanden, denn die Grundschule Heidewald ist Schwerpunktschule der Stadt Gütersloh für diesen Bereich.
Das Budget von insgesamt zehn Millionen Euro – inklusive Einrichtung – wurde eingehalten. Davon entfällt rund ein Drittel auf Sanierungsmaßnahmen im Bestandsbau, die ebenfalls zum Projekt gehören. Gebaut und saniert wurde nach Plänen des Gütersloher Architekturbüros Melisch.
Architekten-Entwürfe
Beschlüsse von Rat und Fachausschüssen
Feierliche Eröffnung nach Abschluss der Bauarbeiten
Neubau Gesamtschule an der Ahornallee
Die Gesamtschule an der Ahornallee wurde auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule Nord, Ahornallee 46, errichtet. Die Schule trug bis zum Anfang des Schuljahres 2023/2024 den Namen 3. Gesamtschule Gütersloh. Sie hat 4 Züge in der Sekundarstufe I und 2 Züge in der Sekundarstufe II. Die Schule hat ihren Betrieb jahrgangsweise aufbauend zum 01.08.2018 aufgenommen.
Kosten: ca. 52.225.000 Euro
Fertigstellung: August 2023
Außenansichten
Entwürfe der Architekten Habermann-Decker
Grundrisse
Entwürfe der Architekten Habermann-Decker:
Gestaltung der Innenräume
Entwürfe des Architekturbüros Sigurd Larsen


















Umsetzung der Architektenentwürfe
















Außenanlagen
Entwürfe des Landschaftsarchitektur-Büros GREENBOX:
Beschlüsse von Rat und Fachausschüssen
Neue Technik- und Kunsträume in der Anne-Frank-Schule
Zahlen, Daten, Fakten
Erneuerung von 2 Kunsträumen sowie 4 Technikräumen einschließlich Lagerräumen und einem Maschinenraum
1. Sanierungsarbeiten:
- Abbrucharbeiten (Deckenpaneele und alte Bodenbeläge)
- Einbau einer neuen Rasterdecke
- WLAN-Ausbau
- Bodensanierung
- Maurer- und Fliesenarbeiten (Fliesenspiegel) für die neuen Waschbecken
- Malerarbeiten
- Ausstattung der Lichtkkuppeln mit HDS-Schutzsystem
- Nebenarbeiten
Bauzeit: Juni bis Oktober 2022
Kosten: rund 215.000 Euro
2. Ausstattung:
- Werkbänke in allen 4 Technikräumen mit jeweils 16 Arbeitsplätzen
- umfangreiche Ausstattungen zur Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff sowie für den Bereich Elektronik
- Zahlreiche Spezialmaschinen im Maschinenraum
- Neumöblierung der Kunsträume
Bauzeit/Einrichtung: November 2022 bis Februar 2023
Kosten: rund 800.000 €
Pressemitteilung vom 14.02.2023
Das Fach Arbeitslehre Technik bildet einen Schwerpunkt in der Anne-Frank-Gesamtschule. Deshalb ist die Freude über die Sanierung und Neuausstattung von vier Werkräumen bei Schülern und Lehrkräften groß. „Die Stadt Gütersloh hat gut eine Million Euro in die Hand genommen, um die vier Technikräume zu sanieren und neu auszustatten“, hielt Henning Matthes, Beigeordneter der Stadt Gütersloh für den Bereich Schule, jetzt bei einem Besuch der Schule fest. „Bestandteil der Maßnahme ist auch die Erneuerung zweier Kunsträume, die in Kürze abgeschlossen wird. Die Räume unterstützen die Anne-Frank-Schule in ihrem Bemühen, die Kinder und Jugendlichen nicht nur in klassischen Schulfächern zu unterrichten, sondern sie auf vielfältige Weise zu fördern und insbesondere auf den Einstieg in eine Ausbildung vorzubereiten.“
Jeder Raum bietet Arbeitsplätze für 16 Schülerinnen und Schüler sowie Werkzeuge und Maschinen für die Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff. Hinzu kommt eine Ausstattung im Bereich Elektronik. Zu jedem Werkraum gehört ein Lagerraum. Zusätzlich gibt es einen Maschinenraum mit einer hochwertigen Ausstattung an größeren Maschinen.
Beim Ortstermin wurde Henning Matthes begleitet von Peter Woste und Atefeh Farazmand vom städtischen Fachbereich Technisches Gebäudemanagement, die die notwendigen Baumaßnahmen durchgeführt haben, sowie von Tim Neubauer, Leiter des Fachbereichs Schule, der für die Ausstattung der Räume verantwortlich ist. Schulleiter Jan Rüter begrüßte sie gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Gudrun Hönemann, dem Fachschaftsvorsitzenden des Bereichs Technik Mostapha Belmahi, der Lehrerin für Technik Sabine Stephan-Beckmann sowie Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 9. Die Jugendlichen gaben an kleinen Werkstücken einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten die neuen Räume eröffnen.
Jan Rüter bedankte sich herzlich für die Realisierung dieses aufwendigen Projekts und hob die gute Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen der Stadtverwaltung hervor. „Das Fach Arbeitslehre Technik gehört in der Anne-Frank-Schule neben dem Kernfachbereich auch zum Wahlpflichtbereich und hat in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 denselben Stellenwert wie zum Beispiel eine zweite Fremdsprache“, erläuterte der Schulleiter. „Die sehr gut ausgestatteten Räume ermöglichen einen vielfältigen und spannenden Unterricht. Gleichzeitig haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, zahlreiche praktische Erfahrungen im Umgang mit technischen Fragestellungen zu erwerben, die sie auf ihr späteres Leben vorbereiten.“



















