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Traumhafte Trauung in der Kirchstraße

Heiraten in eleganter Harmonie und stilvoller Umgebung: Wer sich in Gütersloh in dem Haus Kirchstraße 21 trauen lässt, trifft eine gute Wahl. Es war das Wohnhaus einer im wahrsten Sinne gut betuchten Unternehmerfamilie, die den großbürgerlichen Lebensstil ihrer Zeit pflegte. Es war und bleibt das repräsentative Empfangsgebäude der Stadt Gütersloh - und seit 2003 geben sich hier glückliche Paare das Ja-Wort.

Trautisch im Standesamt Kirchstraße 21

Das Haus Kirchstraße fällt schon auf im Stadtbild: von außen durch seine für die Region eher ungewöhnliche Schieferfassade, und Innen fällt vor allem die barocke Holztreppe ins Auge, die den Mittelpunkt eines imposanten Foyers bildet. Vom Trauzimmer, in dem – wie auch im Foyer – historische Elemente und moderne Einrichtung elegant kombiniert sind, hat man einen wunderbaren Blick auf einen der schönsten Gärten der Gütersloher Innenstadt, der auch im Winter romantische Stimmung aufkommen läßt.

Und nach der Trauung bleibt noch genügend Raum und Zeit für einen Umtrunk im Foyer. Donnerstags, freitags und zweimal im Monat auch samstags wird hier getraut. Schöne Aussichten also für diejenigen, die den schönsten Tag im Leben mit Familie und Freunden begehen wollen. Hier möchte man gern heiraten.

Hochzeitsgesellschaften gelangen von einem Seiteneingang aus zunächst in das nach der englischen Partnerstadt benannte Broxtowe-Zimmer, das als Empfangs- und Wartezimmer dient und einen behindertengerechten Eingang hat. Aus diesem Zimmer gelangen die Gesellschaften erst ins eigentliche Trauzimmer, in dem die Zeremonie stattfindet.

Nach der Trauung tritt das Paar aus der alten doppelflügeligen Tür nach draußen ins Foyer. Für Hochzeitsfotografen ist dieser ,Hintergrund‘ ein beliebtes Fotomotiv.

Geschichte der Kirchstraße 21

Preußenkönig zu Gast

1819 kaufte der aus Wuppertal stammende Kaufmann und Tuchgroßhändler Johann Wilhelm Bartels (1782-1851) das Haus, dessen Baujahr unbekannt und das in einem Steuerverzeichnis von 1783 zum ersten mal erwähnt ist. Er ließ es mit der für das Bergische Land typischen Schieferfassade verkleiden und erweiterte den Garten.

Sein Sohn, der die Geschäfte des Vaters weiter führte, konnte hier 1852 einen berühmten Gast beherbergen: Preußens König Friedrich Wilhelm IV. übernachtete hier, als er zur Grundsteinlegung für das Ev. Stiftische Gymnasium in Gütersloh weilte.

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