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Erinnerung an die jüdischen Gemeinde in Gütersloh

Die nationalsozialistische Verfolgung führte innerhalb weniger Jahre zur vollständigen Zerstörung des jüdischen Gemeindelebens in Gütersloh. Ausgrenzung, Entrechtung, Deportation und Ermordung beendeten eine jahrhundertelange Geschichte jüdischen Lebens in der Stadt.

Titelbild der Broschüre zu den Gütersloher Stolpersteinen
Titelbild der Broschüre zu den Gütersloher Stolpersteinen

Die jüdische Gemeinde war im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein fester, wenn auch zahlenmäßig kleiner Bestandteil der Gütersloher Stadtgesellschaft. Ihre Geschichte ist geprägt von religiöser Kontinuität, schrittweiser rechtlicher Gleichstellung und wachsender gesellschaftlicher Teilhabe. Trotz ihrer Minderheitenstellung leisteten jüdische Bürgerinnen und Bürger wichtige Beiträge zum wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben der Stadt.

Hinweise auf ergänzende oder korrigierende Quellen sind willkommen.

Mehr Informationen zur jüdischen Gemeinde finden sich sowohl im Stadtarchiv Gütersloh als auch im Fürstlichen Archiv Rheda (Einsicht über das LWL-Archivamt in Münster).