Geschichte der Stadt Gütersloh
Die Geschichte Güterslohs reicht weit zurück. Archäologische Funde wie der Pavenstädter Riesenbecher belegen eine Besiedlung der Region bereits vor rund 3.500 Jahren. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gütersloh im Jahr 1184. Aus dem kleinen Kirchdorf entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine Stadt, deren Geschichte von wirtschaftlichem Wandel, gesellschaftlichen Veränderungen und bedeutenden historischen Ereignissen geprägt ist.
Besonders im 19. und 20. Jahrhundert veränderte sich Gütersloh grundlegend. Mit der Industrialisierung und dem Wachstum bedeutender Unternehmen wie Miele und Bertelsmann entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort. Zugleich prägten Ereignisse wie die Zeit des Nationalsozialismus, der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg sowie Zuwanderung und moderne Stadtentwicklung das heutige Gütersloh. Bis zum Anfang der Siebziger Jahre stieg die Bevölkerungszahl auf 80.000. Seit 1973 ist sie als Kreisstadt Verwaltungshauptstadt sowie Wirtschafts- und kulturelles Zentrum für über 360.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises.
Die folgenden Themenseiten geben einen Überblick über ausgewählte Aspekte der Gütersloher Stadtgeschichte. Vertiefende Informationen, historische Quellen und weitere Recherchemöglichkeiten bietet das Stadtarchiv Gütersloh als Gedächtnis der Stadt.