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Hochwasser / Ausweisung Überschwemmungsgebiete

Die Starkregenereignisse der letzten Zeit in Städten wie Münster, Essen, Hamm sowie Ahlen und den damit einhergehenden Hochwasserschäden haben zur Diskussion und Reaktionen geführt. Auch die Neuausweisung von Überschwemmungsgebieten tragen dazu bei, das Thema Hochwasserschutz in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken. Es ist notwendig das Thema ernst zu nehemen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Gemäß der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) wurden alle Gewässer mit einem signifikanten Hochwasserrisiko in den letzten Jahren untersucht. Die Untersuchungen wurden von der Bezirksregierung durchgeführt, die für die ermittelten Risikogebiete ein
Überschwemmungsgebiet festsetzt. Die Ausdehnung der Überschwemmungsgebiete umfasst die Fläche, in der ein Hochwasserereignis statistisch einmal in hundert Jahren zu erwarten ist.

In festgesetzten Überschwemmungsgebieten unterliegen Baumaßnahmen und andere Nutzungen erheblichen Einschränkungen:

  • Die Ausweisung neuer Baugebiete ist untersagt.
  • Ebenso ist untersagt die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen bzw. Gebäude.
  • Mauern und Wälle, die den Hochwasserabfluss behindern, dürfen nicht errichtet werden.
  • Aufbringen und Lagern wassergefährdender Stoffe ist nur eingeschränkt möglich.
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche ist untersagt.

Diese Einschränkungen und Beschränkungen dienen dazu, den Wasserdurchfluss bei Hochwasser nicht zu behindern und das Schadenspotenzial zu minimieren.

Ausnahmen von den genannten Einschränkungen sind möglich, wenn die vielfältigen Belange des Hochwasserschutzes und der Hochwasservorsorge beachtet und berücksichtigt werden. Über Ausnahmen entscheidet auf Basis eines fachtechnisch begründeten Antrags die untere Wasserbehörde. Voraussetzung für eine Ausnahmegenehmigung ist in aller Regel, dass Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden können. Ist dieses möglich, ist der Ausgleich lagemäßig mit der rechneten Volumenangabe in Planunterlagen darzustellen. Die Ausführung des Ausgleichs ist schriftlich zu erläutern. Die Ausgleichsmaßnahme muss zeitgleich mit dem Bauvorhaben ausgeführt werden.

Für private Bauherren bietet die Stadt Gütersloh Unterstützung an, um im Rahmen des Machbaren Lösungen zu erarbeiten.

Ansprechpartner:

Herr Ulrich Lichtenberg, Tel: 05241/82-2419, lrchlchtnbrggtrslhd
Frau Nadine Frey, Tel: 05241/82-3369, ndnfrygtrslhd

Weiterführende Informationen

Kontakt und Informationen

Herr Werner Kloß
Tiefbau

Rathaus Haus II6. ObergeschossRaumnummer658
Tel+49 5241 / 82-2419
Fax+49 5241 / 82-2118
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Frau Anika Petsch
Tiefbau

Rathaus Haus II6. ObergeschossRaumnummer654
Tel+49 5241 / 82-2085
Fax+49 5241 / 82-2118
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Anschrift

Stadt Gütersloh
Der Bürgermeister
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

Kontakt und Informationen

T: +49 5241 / 82-1
F: +49 5241 / 82-2044
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