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Eigene Projekte der Umweltstiftung

Vorrangiges Ziel der Umweltstiftung Gütersloh ist die Förderung von freiwilligen gemeinnützigen Projekten von Bürgerinnen und Bürgern. Darüber hinaus kann die Umweltstiftung aber auch Maßnahmen zur Verwirklichung ihrer gemeinnützigen Zwecke unmittelbar selbst durchführen.

Wassererlebnispfad Dalke, Stele Meiers Mühle

Von dieser Möglichkeit hat die Umweltstiftung gleich im Jahr ihrer Gründung Gebrauch gemacht. Das Kuratorium hatte in Anbetracht des damals sehr niedrigen Zinsniveaus entschieden, etwa ein Drittel des Stiftungskapitals in eine Photovoltaikanlage zu investieren. Damit sollte ein Nutzeffekt für den Umweltschutz und vor allem zugleich eine höhere Rendite zur Förderung von Projekten Dritter erzielt werden.

Ein weiteres Stiftungseigenes Projekt ist der Wassererlebnispfad Dalke, der nach dem Wunsch der verantwortlichen Stiftungsgremien als Initiativprojekt der Umweltstiftung angestoßen wurde. An 20 Stationen werden in anschaulicher Weise die ökologische und ökonomische Bedeutung des Wassers und seine vielfältige Nutzung dargestellt.

Ein drittes Projekt der Umweltstiftung Gütersloh trägt den Arbeitstitel „Artenreiche Stadt“ und wurde im Jahr 2012 von den Stiftungsgremien beschlossen. In Kooperation mit verschiedenen Akteuren (Schulen, Kindergärten, Kirchen, et cetera) sollen durch gezielte Maßnahmen Nist- und Nahrungsangebote für unsere heimischen Wildtiere geschaffen werden. Natürlich umfasst das Programm auch die Förderung oder Wiederansiedlung heimischer Wildpflanzen.

Die Photovoltaikanlage der Umweltstiftung

Seit Anfang Oktober 2004 liefert die Photovoltaikanlage der Umweltstiftung Gütersloh auf dem Dach der Janusz-Korczak-Gesamtschule Strom ins Netz der Stadtwerke. Die Anlage mit einer Leistung von 18,7 kWp wurde von der Firma hb Energietechnik in Gütersloh installiert.

Umweltdezernentin Christine Lang, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, erläutert die Motivation für das Projekt: „Aus ihrem Grundkapital möchte die Umweltstiftung eine möglichst hohe Rendite erzielen, um daraus viele Gütersloher Umweltprojekte unterstützen zu können. Angesichts der immer noch niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt und der garantierten Einspeisevergütung stellt die Erzeugung von Solarstrom eine durchaus attraktive alternative Anlagemöglichkeit dar. Da sie zugleich auch noch dem Klimaschutz und damit einem Stiftungsziel dient, hat sich das Stiftungskuratorium auf Empfehlung des Vorstandes entschlossen, etwa ein Drittel des Stiftungskapitals in eine Photovoltaikanlage zu investieren. Wir freuen uns, dass die Janusz-Korczak-Schule ebenfalls Interesse an diesem Projekt gezeigt und der Errichtung zugestimmt hat.“

Einweihung der PV-Anlage: von links: Wilfried Prüß, stellv. Schulleiter der Janusz-Korczak-Gesamtschule, Stiftungsvorsitzende und Umweltdezernentin Christine Lang und hb-Energietechnik Geschäftsführer Klaus-Dieter Hoeft (Foto: Stadt Gütersloh)
Einweihung der PV-Anlage: von links: Wilfried Prüß, stellv. Schulleiter der Janusz-Korczak-Gesamtschule, Stiftungsvorsitzende und Umweltdezernentin Christine Lang und hb-Energietechnik Geschäftsführer Klaus-Dieter Hoeft (Foto: Stadt Gütersloh)

Die Anlage wurde durch Landesmittel aus dem REN-Programm gefördert, der Anschluss ans Stromnetz von den Stadtwerken Gütersloh finanziell begünstigt. Die Umweltstiftung ist dankbar für diese Starthilfen, welche die Rendite verbessern. Bei der Kalkulation der zu erwartenden Rendite wurde davon ausgegangen, dass die Anlage künftig etwa 14.000 bis 15.000 kWh pro Jahr erwirtschaften wird – das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 10 Gütersloher Einwohnern.

Seit ihrer Inbetriebnahme am 4.10.2004 wurden folgende Strommengen erzeugt:

Zeitraum Ertrag in kWh*

04.10.04 - 31.12.05

19.141

01.01.06 - 31.12.06

16.950

01.01.07 - 31.12.07

16.373

01.01.08 - 31.12.08

16.870

01.01.09 - 31.12.09

16.569

01.01.10 - 31.12.10

13.957

01.01.11 - 31.12.11

17.590

01.01.12 - 31.12.12

14.413

01.01.13 - 31.12.13

13.531

01.01.14 - 31.12.14

16.258

01.01.15 - 31.12.15

15.248

01.01.16 - 31.12.16

17.004

01.01.17 - 31.12.17

16.141

* Die Angaben basieren auf den Hochrechnungen der Stadtwerke Gütersloh zum jeweiligen Stichtag 31.12. und können daher von anderen Angaben abweichen.

Wassererlebnispfad Dalke

Der Gedanke, einen Wassererlebnispfad entlang der Dalke zu errichten, wurde unmittelbar nach Gründung der Umweltstiftung Gütersloh durch die Mitglieder der Stiftungsgremien geboren. In Kooperation mit Partnern aus dem städtischen Bereich, der Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und interessierten Bürgern und Bürgerinnen sowie mit fachlicher Unterstützung durch ein Landschaftsarchitekturbüro wurde im Rahmen eines Runden Tisches die Grundkonzeption für den Wassererlebnispfad entwickelt.
Das Konzept des Wassererlebnispfades entlang der Dalke sieht 20 Stationen vor, an denen in anschaulicher Weise die ökologische und ökonomische Bedeutung des Wassers und seine vielfältige Nutzung dargestellt werden. Dazu gehören u.a. die Themen Wasserkreislauf, Fließ- und Stillgewässer, Renaturierung, Wasserbau, Lebensräume und Lebensformen, Gewässergüte, Wasserchemie und –physik, Hochwasserschutz, Wasserkraft, Wassernutzung, Wasserreinigung, Landschafts- und Stadtgeschichte sowie Naherholung.

Zu den Themen einzelner Stationen steht auch ein begleitendes umweltpädagogisches Angebot für eine Nutzung durch Schulklassen im Rahmen von (außerschulischem) Projektunterricht zur Verfügung.

Artenreiche Stadt

Das Konzept für das stiftungseigene Projekt "Artenreiche Stadt" wurde Anfang 2012 von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Stiftungsbeirats und des Fachbereichs Umweltschutz der Stadt Gütersloh erarbeitet. Im März 2012 hat das Kuratorium der Umweltstiftung Gütersloh der Konzeption zugestimmt und dessen Umsetzung in den kommenden Jahren beschlossen.

Das Konzept enthält eine Liste mit Beispielen für Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern (Kindergärten, Schulen, Kirchen, Handwerk, Gebäudeeigentümer, Biologische Station, Naturschutzvereine, und anderen) im Laufe der kommenden Jahre umgesetzt werden sollen.

Im Folgenden werden einige Beispiele möglicher Maßnahmen aus dem Konzept kurz skizziert.

  • Naturschutzmaßnahmen für Gebäudebrüter (unter anderem Fledermäuse, Schwalben, Mauersegler): Bestandserfassung der Vorkommen, Ansprache von Gebäudeeigentümern, Montage von Nisthilfen, Exkursionen zu Brutplätzen mit Schulen und Kindergärten
  • Lebensraum Kindergärten: Erstellung von Konzepten für Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz und dessen Umsetzung mit Eltern, Kindern, ehrenamtlichen Naturschützern
  • Lebendige Schulen: Erstellung eines Leitfadens für Artenschutzmaßnahmen an Schulgebäuden, Montage und Pflege von Nisthilfen
  • Artenreiche Kirche: Bestandsaufnahmen und Artenschutzmaßnahmen an Kirchengebäuden und umgebenden Grünanlagen für Fledermäuse, Insekten und Vögel
  • Artenreiche Friedhöfe: Montage und Pflege von Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
  • Vögel am Bach: Montage und Pflege von Nisthilfen für bachtypische Vogelarten an Brücken, Wehren und Ufern, Bestandserfassung und Monitoring
  • Winterfütterung für Vögel: Erarbeitung einer Unterrichtseinheit für Grund- und weiterführende Schulen, Praxisanleitung für Schulen und Kindergärten, Errichtung und Pflege von Futterplätzen
  • Säugetiere im Unterricht: Unterrichtseinheiten mit Praxisteilen zu Fledermäusen und Kleinsäugern, Artenschutzmaßnahmen an Schulgebäuden, Exkursionen

Die Umsetzung einzelner Maßnahmen hängt ab von den verfügbaren Finanzmitteln der Umweltstiftung und der Bereitschaft von Kooperationspartnern, eine Maßnahme zu organisieren oder zumindest daran mitzuwirken. Soweit möglich, sollen die Maßnahmen durch pädagogische Bausteine für Schulen und Kindergärten sowie durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden.

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Fax+49 5241 / 82-3392
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Umweltschutz

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