Haushaltsentwurf 2026: Stadt Gütersloh bleibt trotz Defizit handlungsfähig
Keine Steuererhöhungen, hohe Investitionen und klare Erwartungen an Bund und Land.

Mit einem Aufwand von 438,2 Millionen Euro, einem Investitionsvolumen von 85 Millionen Euro, aber auch einem Minus von 21,2 Millionen Euro, geht die Stadt Gütersloh ins Haushaltsjahr 2026. Das sind Eckdaten des Haushalts-Entwurfs, den Bürgermeister Matthias Trepper und Kämmerer Heinz-Dieter Wette am Donnerstag (18. Dezember 2025) in den Rat einbrachten. Der Fehlbedarf kann aus Rücklagen ausgeglichen werden, auch eine Erhöhung der Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuer ist für 2026 sowie die Folgejahre im Etatentwurf nicht vorgesehen.
Allerdings werden auch für die Stadt Gütersloh, wie für fast alle Kommunen, die finanziellen Rahmenbedingungen immer schwieriger. Kämmerer Wette wies in seiner ersten Haushaltsrede vor dem Gütersloher Rat darauf hin, dass – auf Grundlage der aktuellen Planungen – die Ausgleichsrücklage 2028 aufgebraucht sein wird. Außerdem müsse die Stadt zur Finanzierung der Investitionen bis Ende 2029 Kredite in Höhe von rund 192 Millionen Euro aufnehmen. Zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit seien zudem in den nächsten drei Jahren Liquiditätskredite in Höhe von rund 152 Millionen Euro notwendig.
Bürgermeister und Kämmerer wiesen angesichts der sich immer weiter steigernden Defizite der kommunalen Haushalte in den vergangenen Jahren kritisch auf die Verantwortung von Bund und Land hin, die den Kommunen zwar immer mehr Aufgaben zugeschrieben, aber deren Finanzierung zum allergrößten Teil Städten und Kreisen überlassen hätten. „Wir stellen uns hier in Gütersloh unserem Aufgabenspektrum mit voller Überzeugung“, betonte Bürgermeister Trepper. Aber auch Bund und Land müssen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Sonst droht hier – an der Basis kommunalen Handelns – eine massive Zersetzung des sozialen Zusammenhalts“, der nicht nur einzelne Kommunen betrifft.“ Als aktuelle Beispiele für Aufgabenzuweisungen ohne ausreichende Mitfinanzierung nannten Trepper und Wette unter anderem den „verpflichtenden Ganztag im Grundschulbereich“ und den Entwurf zur Neufassung des Gesetzes zur Kindertagesbetreuung, bei dem nach jetzigem Stand „trotz steigender Kosten keine Entlastung für die Kommunen“ in Sicht sei.
Nicht zuletzt der Invest in Bildung gibt jedoch dem Bürgermeister auch genug Grund zu „vorsichtigem“ Optimismus: Rund 250 Millionen Euro habe die Stadt in den vergangenen Jahren investiert, „um unsere Schulen für den Anspruch an aktuelle pädagogische Anforderungen fit zu machen.“ Dahinter stehe der erfolgreiche Abschluss von Erweiterungsarbeiten für 13 Grundschulen sowie Ausbau und Sanierung der weiterführenden Schulen.
Allerdings werden auch für die Stadt Gütersloh, wie für fast alle Kommunen, die finanziellen Rahmenbedingungen immer schwieriger. Kämmerer Wette wies in seiner ersten Haushaltsrede vor dem Gütersloher Rat darauf hin, dass – auf Grundlage der aktuellen Planungen – die Ausgleichsrücklage 2028 aufgebraucht sein wird. Außerdem müsse die Stadt zur Finanzierung der Investitionen bis Ende 2029 Kredite in Höhe von rund 192 Millionen Euro aufnehmen. Zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit seien zudem in den nächsten drei Jahren Liquiditätskredite in Höhe von rund 152 Millionen Euro notwendig.
Bürgermeister und Kämmerer wiesen angesichts der sich immer weiter steigernden Defizite der kommunalen Haushalte in den vergangenen Jahren kritisch auf die Verantwortung von Bund und Land hin, die den Kommunen zwar immer mehr Aufgaben zugeschrieben, aber deren Finanzierung zum allergrößten Teil Städten und Kreisen überlassen hätten. „Wir stellen uns hier in Gütersloh unserem Aufgabenspektrum mit voller Überzeugung“, betonte Bürgermeister Trepper. Aber auch Bund und Land müssen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Sonst droht hier – an der Basis kommunalen Handelns – eine massive Zersetzung des sozialen Zusammenhalts“, der nicht nur einzelne Kommunen betrifft.“ Als aktuelle Beispiele für Aufgabenzuweisungen ohne ausreichende Mitfinanzierung nannten Trepper und Wette unter anderem den „verpflichtenden Ganztag im Grundschulbereich“ und den Entwurf zur Neufassung des Gesetzes zur Kindertagesbetreuung, bei dem nach jetzigem Stand „trotz steigender Kosten keine Entlastung für die Kommunen“ in Sicht sei.
Nicht zuletzt der Invest in Bildung gibt jedoch dem Bürgermeister auch genug Grund zu „vorsichtigem“ Optimismus: Rund 250 Millionen Euro habe die Stadt in den vergangenen Jahren investiert, „um unsere Schulen für den Anspruch an aktuelle pädagogische Anforderungen fit zu machen.“ Dahinter stehe der erfolgreiche Abschluss von Erweiterungsarbeiten für 13 Grundschulen sowie Ausbau und Sanierung der weiterführenden Schulen.