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Verkehrsplanung

Die Verkehrsplanung umfasst im wesentlichen die Konzeption und Planung einer sicheren Straßeninfrastruktur für alle Verkehrsarten. Hierzu zählen der Rad- und Fußverkehr, der öffentliche Personen(nah)verkehr und der motorisierte Individualverkehr. Hinzukommen Querschnittsaufgaben wie die Förderung der Elektromobilität und das Verkehrsmanagement.

Verkehrsplanung

Die Arbeitsschwerpunkte umfassen im Wesentlichen:

  • Bearbeitung, Umsetzung und Koordinierung der Verkehrsentwicklungsplanung
  • Entwicklung von Verkehrskonzepten
  • Straßenplanung und -umgestaltung
  • Verkehrsberuhigung
  • Verkehrserhebungen
  • Radverkehrsförderung
  • Planungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Maßnahmen zur Verbesserung Barrierefreiheit
  • Bus- und Bahnverkehr
  • Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten
  • Verkehrslärmschutz
  • Verkehrssimulationsmodelle
  • Ampelsteuerung (Lichtsignalanlagen) und Wegweisung


„Vernetzte Mobilität spielt für Gütersloh eine zentrale Rolle“

Bürgermeister Norbert Morkes unterzeichnet die Rahmenvereinbarung zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Unterschrift fürs „Zukunftsnetz Mobilität“: Bürgermeister Norbert Morkes und Gregor Hengstermann, Mobilitätsmanager bei der Stadt Gütersloh.
Unterschrift fürs „Zukunftsnetz Mobilität“: Bürgermeister Norbert Morkes und Gregor Hengstermann, Mobilitätsmanager bei der Stadt Gütersloh.

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um neue Wege in lebenswerten Städten zu sichern und für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadt Gütersloh nun Unterstützung, um passende Möglichkeiten für Gütersloh zu erarbeiten. Bürgermeister Norbert Morkes unterzeichnete jetzt die Rahmenvereinbarung zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW.

„Vernetzte Mobilität mit einem passgenauen Mix aus bedarfsgerechten Angeboten zu schaffen, spielt für Gütersloh eine zentrale Rolle“, betont Norbert Morkes. So seien etwa Mobilstationen für eine Großstadt mit hohem Pendleraufkommen ein wichtiges Thema, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Reaktivierung der TWE-Bahnstrecke Harsewinkel – Gütersloh – Verl. Im Rahmen des „Masterplan Klimafreundliche Mobilität“ betrachtet die Stadt aktuelle Trends und entwickelt sein Portfolio kontinuierlich weiter. „Mobilitätsbedürfnisse sind je nach Zielgruppe unterschiedlich“, sagt der Bürgermeister. „Wir freuen uns, bei unseren Planungen auf die Expertise des Zukunftsnetz Mobilität NRW setzen zu können und vom Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen zu profitieren.“

Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden oder Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Im Bereich Westfalen-Lippe ist das der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der dortigen Koordinierungsstelle: „Wir freuen wir uns, Gütersloh als starken Partner mit kreativen Ideen im Zukunftsnetz Mobilität NRW begrüßen und von nun an mit Rat und Tat begleiten zu dürfen.“ Mit vielen bereits angestoßenen Projekten habe die Stadt Vorbildcharakter, von dem viele andere Kommunen profitieren könnten. Denn: „Den Weg hin zu einer erfolgreichen Verkehrswende können wir nur gemeinsam gehen.“

Gütersloh bewegt sich

Masterplan klimafreundliche Mobilität

Der Mobilitätsbereich steht derzeit vor neuen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der erforderlichen Finanzierung der Infrastruktur sowie der erhöhten Mobilitätskosten, der zunehmenden Knappheit fossiler Energie und den erhöhten Anforderungen aus dem Klimaschutz sind Alternativen und eine neue Mobilitätskultur zu entwickeln. Die Stadt Gütersloh stellt sich diesen Aufgaben und legt mit dem Masterplan Klimafreundliche Mobilität "Gütersloh in Bewegung" eine Mobilitätsstrategie vor, welche den Handlungsrahmen für die Verkehrsentwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahre formuliert. Damit werden Möglichkeiten und zukünftige Projekte der Stadt zur Förderung der Nahmobilität, des Radverkehrs, des ÖPNV, der Verkehrssicherheit, der intermodalen Schnittstellen, der Elektromobilität sowie zur Entwicklung der Straßeninfrastruktur und des Verkehrsmanagements aufgezeigt.
Der Masterplan widmet sich der Frage, in welche Richtung sich das Verkehrsverhalten der Bevölkerung und des Wirtschaftsverkehrs verändern soll. Dementsprechend bildet er ein programmatisches und verkehrspolitisches Konzept, an dem im Rahmen des partizipativen Entwicklungsprozesses knapp 100 Akteure beteiligt wurden. 

Straßenplanung und Verkehrserhebung

Im Rahmen der Straßenplanung werden bauliche und verkehrsregelnde Maßnahmen aufgezeigt, die zur Bewältigung der in den Straßenräumen bestehenden verkehrlichen Probleme beitragen können. Üblicherweise basieren deartige Planungen auf manuellen und automatisierten Verkehrserhebungen. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehören:

  • Anlage bzw. Verbreiterung von Gehwegen
  • Anlage bzw. Verbreiterung von gemeinsamen Fuß- und Radwegen
  • Anlage bzw. Veränderung von Radverkehrsanlagen
  • Schaffung von Torsituationen
  • Anlage von Überquerungshilfen
  • Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
  • Punktuelle Einengungen der Fahrbahn
  • Umgestaltung von Haltestellen
  • Neu- und Rückbau von Knotenpunkten
  • Im Zusammenhang umzugestaltende Straßenräume
  • Einrichtung von Ampeln (Lichtsignalanlage)
  • Vertretung der Interessen der Stadt Gütersloh bei Planungen Dritter

Fuß- und Radverkehr

Radfahrer und Fußgänger im Park

Das Zufußgehen und Radfahren bilden die Basis einer klimafreundlichen Mobilität. Gütersloh als Stadt der kurzen Wege hat ideale Voraussetzungen für eine Mobilitätskultur der Nähe. Das Zu-Fuß-Gehen nimmt vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung eine wichtige Rolle ein. Alle Wege – auch die Fahrt mit dem Auto, dem Rad oder dem Bus – beginnen und enden zu Fuß. Nordrhein-Westfalen ist das Radfahrerland Nummer eins, und auch in Gütersloh liegen die Radfahrer ganz weit vorne. Die Entwicklung des Fuß- und Radverkehrs als preiswerte und umweltfreundliche Alternativen zum motorisierten Individualverkehr ist ein vordringliches Anliegen der Stadt Gütersloh.

  • die Berücksichtigung von Rad- und Fußverkehrsanlagen bei der Neuplanung von Straßen, Wegen und Plätzen
  • die Anlage von Rad- und Fußwegen
  • die Pflege und Unterhaltung von Gehwegen, Radwegen, Radwegmarkierungen und Radwegbeschilderungen
  • die Verbesserung der Rad- und Fußverkehrssicherheit in Zusammenarbeit mit der Polizei
  • die Anlage von Abstellanlagen für Fahrräder
  • die Zusammenarbeit mit den Radfahrerverbänden
  • die Öffnung von Einbahnstraßen für das Radfahren gegen die Fahrtrichtung
  • sowie eine umfassende Informations- und Öffentlichkeitsarbeit

Bus- und Bahnverkehr

In der Stadt Gütersloh setzt sich das Angebot für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus Buslinien des Stadtverkehrs und des Regionalverkehrs sowie aus Buslinien der DB AG zusammen. Fast das gesamte Stadtgebiet in Gütersloh wird mit mindestens einer Buslinie bedient.

In der Stadt Gütersloh setzt sich das Angebot für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus Buslinien des Stadtverkehrs und des Regionalverkehrs sowie aus Buslinien der DB AG zusammen. Fast das gesamte Stadtgebiet in Gütersloh wird mit mindestens einer Buslinie bedient.

Bis zum 1. Januar 2022 sollen alle Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs vollständig barrierefrei umgebaut sein, um Menschen mit Gehbehinderungen das Aus- und Einsteigen und Sehbehinderten die Orientierung zu erleichtern. So sieht es Paragraph 8 des Personenbeförderungsgesetzes vor. Mit der Einführung des neuen Stadtbuskonzeptes im Jahr 2015 hat die Verwaltung auch mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen begonnen.

Um dem Busverkehr in Gütersloh ein schnelles Durchkommen zu ermöglichen, haben die Fahrzeuge an den meisten Lichtsignalanlagen (Ampeln) durch eine sog. ÖPNV-Vorrangschaltung Vorfahrt und sind dem übrigen Verkehr gegenüber bevorrechtigt.

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