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Die Weichen für die nächste Pressesprecher-Generation sind gestellt

29.07.2022

Susanne Zimmermann verabschiedet sich nach 24 Jahren „ZÖ“ bei der Stadt in den Ruhestand.

24 Jahre lang hat Susanne Zimmermann mit einem kleinen Team die Entwicklung der Stadt Gütersloh als Leiterin des Fachbereichs „Zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation“ (kurz „ZÖ“) begleitet
24 Jahre lang hat Susanne Zimmermann mit einem kleinen Team die Entwicklung der Stadt Gütersloh als Leiterin des Fachbereichs „Zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation“ (kurz „ZÖ“) begleitet

15.000 Pressemitteilungen, mindestens 2000 Reden und Grußworte, Broschüren, Videos, Fotos, Texte für Bücher, Austausch mit den Partnerstädten, guetersloh.de und Social Media, „Gütersloher Sommer“, Schinkenmärkte, Erzählcafés, Empfänge, Feiern, Public Viewings und ein Stadtjubiläum im Jahr 2000: Die Bandbreite der städtischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit war und ist groß. 24 Jahre lang hat Susanne Zimmermann mit einem kleinen Team die Entwicklung der Stadt Gütersloh als Leiterin des Fachbereichs „Zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation“ (kurz „ZÖ“) begleitet. Am 29. Juli ist ihr letzter Arbeitstag im Rathaus mit Blick zurück auf insgesamt 40 Jahre Berufsleben.

Das begann 1982 nach dem Studium mit einem Volontariat bei der Tageszeitung „Die Glocke“, und darauf folgten 15 Jahre als Redakteurin in der Gütersloher Lokalredaktion dieser Zeitung. „Noch immer eine gute Basis für die Arbeit als Pressesprecherin, deren Herzstück der Kontakt zu den Medien ist“, findet die überzeugte Gütersloherin, die „hier wech“ kommt, aber „immerhin zum Studium in Münster auch ein paar Jahre mal rausgekommen ist“, wie sie mit einem Augenzwinkern anmerkt. Ein knappes Jahr „Crash-Kurs“ im öffentlichen Dienst als stellvertretende Pressesprecherin im damaligen Schulministerium bei Ministerin Gabriele Behler in Düsseldorf war eine weitere wichtige Station, bevor Susanne Zimmermann 1998 die Leitung des damaligen Presseamts der Stadt Gütersloh übernahm, zu dem mit der Geschäftsführung des Verkehrsvereins auch Veranstaltungsmanagement gehörte.

Die Organisation des Stadtjubiläums im Jahr 2000 mit zahlreichen Veranstaltungen und der umfassenden Bürgerbeteiligung im Vorfeld gehörte denn auch zu Zimmermanns ersten großen Projekten mit nachhaltiger Wirkung. Die „langenachtderkunst“, Formate wie das „Erzählcafé“, der „Fabelpfad“ im Stadtpark, aber auch die Entwicklung eines neuen Corporate Designs mit Stadtlogo und den Farben Grün und Blau oder auch der erste umfassende städtische Internet-Auftritt sind Ergebnisse jenes Jahres, die stetig weiterentwickelt wurden. Den beliebten „Gütersloher Sommer“ mit den Konzerten in Mohns Park hat Zimmermann mit ihrem Team zu einer umfassenden Veranstaltungsreihe ausgebaut und mit der Einwerbung von treuen Sponsoren auf eine sichere finanzielle Basis gestellt. Mit der Neuorganisation des Stadtmarketings 2007 hat sie „Sommer“ und Schinkenmarkt mit der Geschäftsführung des Verkehrsvereins ehrenamtlich weitergeführt und 2014 an die Kollegin Kathrin Groth aus dem ZÖ-Team übergeben. 2012 kamen die Arbeitsgebiete „Repräsentation und Partnerstädte“ hinzu – die Organisation von Ehrungen, Empfängen, das Verfassen von Reden und Grußworten für die Stadtspitzen gehörten ebenso zu den Aufgaben des „Teams Zimmermann“ wie die Protokollführung bei den regelmäßigen Sitzungen des Verwaltungsvorstands.

Ein Herzstück des Tagesprogramms - „entgegen allen Vorurteilen über den öffentlichen Dienst alles andere als ein Nine-to-Five-Job“, so Zimmermann – war in den vergangenen 24 Jahren die Medienarbeit. „Die Arbeit einer Verwaltung in journalistisch aufbereiteten Geschichten zu erklären und nachvollziehbar zu machen“ war ein besonderes Anliegen der langjährigen Pressesprecherin ebenso wie Offenheit und Transparenz im Kontakt mit den Medien und deren Anliegen – „in einer lokalen Landschaft, in der eine große Medienvielfalt quasi auf engstem Raum herrscht“. Zur Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte gehörte dabei auch die wachsende Bedeutung der eigenen Online-Medien mit dem städtischen Internet-Auftritt guetersloh.de und den städtischen Social-Media-Kanälen mit einer „ziemlich ordentlichen Reichweite“. Die Bedeutung professioneller Kommunikation auf allen Ebenen sei spätestens mit Corona jedem Einzelnen klargeworden. Die vergangenen zwei Jahre der Pandemie, aber auch die Unterbringung geflüchteter Menschen 2015 und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs in diesem Jahr – das sei mit all den Anforderungen und Herausforderungen auch immer wieder klassische Krisenkommunikation gewesen.

„Eigentlich gar nicht so schlecht“, der berühmte „Gütersloher Superlativ“ – das ist die Bilanz, die Susanne Zimmermann über ihre Arbeit der zurückliegenden 24 Jahre bei der Stadt setzt. Aber gleichzeitig betont sie, dass die Erfolge immer Teamarbeit gewesen seien und dass das Team auch in schwierigen Situationen ein Rückhalt gewesen sei. Gerade deshalb sei ihr auch die Ausbildung in einem Beruf wichtig gewesen, der viele Jahre lang nicht zu den klassischen Verwaltungsberufen gehört habe. Bereits seit 2005 bildet die städtische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Volontäre zu Redakteuren und Redakteurinnen aus – als eine der ersten Verwaltungen im Bereich dieser Stadtgröße. Dass alle im Anschluss direkt eine gute Stelle gefunden und ihren Weg gemacht haben, zum Teil auch bei einer der städtischen Töchter oder im Umfeld der Stadtverwaltung, „darauf bin ich schon ein bisschen stolz“, sagt Zimmermann. Die Weichen für die nächste Generation der Pressesprecher und Pressesprecherinnen sind gestellt.

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