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Urban-Land-Sommer 2022

06.09.2022

Bürgermeister Norbert Morkes gibt erste Details zum Bau des Mansergh Quartiers bekannt.

Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT) berichtete über den Stand des „Mansergh Quartiers“. V.l.: Bürgermeister Norbert Morkes, Landrat Sven-Georg Adenauer, Moderatorin Brigitte Büscher. 
Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT) berichtete über den Stand des „Mansergh Quartiers“. V.l.: Bürgermeister Norbert Morkes, Landrat Sven-Georg Adenauer, Moderatorin Brigitte Büscher.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Bürgermeister bei der Ministerin und überreichte ihr das Buch „Gütersloh von oben“.  
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Bürgermeister bei der Ministerin und überreichte ihr das Buch „Gütersloh von oben“.
 

Bei bestem Sonnenschein gab Bürgermeister Norbert Morkes am Sonntag, 4. September, erste Details zum Mansergh Quartier bekannt. Anlass war das Fest des Urbanland-Sommers OWL auf dem Hans-Werner-Henze-Platz vor dem Theater.

Es war das sechste von sieben Veranstaltungen mit rund 60 REGIONALE-Projekten und mehr als 200 regionalen Akteuren. Gemeinsam sollen sie zeigen, was aktuell in der Region Ostwestfalen-Lippe zukunftsweisend umgesetzt wird. Begleitet von einer Podiumsdiskussion und einem Bühnenprogramm werden die jeweiligen entstandenen Lösungen und Ergebnisse direkt vor Ort vorgestellt – jetzt war der Kreis Gütersloh an der Reihe.

Hier wurden die Leuchtturmprojekte wie das Linien-E-Carsharing der Stadt Borgholzhausen, die 5G-Lernorte für die Berufsbildung der Zukunft und die Netzwerkstudie Bioökonomie des Kreises Gütersloh sowie das Mansergh Quartier an der Verler Straße vorgestellt.

„Das wird ein heißer Tag“, begrüßte Moderatorin Brigitte Büscher Publikum und Gäste. Darunter Landrat Sven-Georg Adenauer, Bürgermeister Norbert Morkes, Stadt Gütersloh, Ralf Vieweg, Stadt Borgholzhausen, Annette Nothnagel, Leiterin der REGIONALE 2022 und Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die musikalische Untermalung sorgten der Posaunenchor des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums und das Symphonische Blasorchester der Feuerwehr.

„Sie haben sich hier wirklich viel vorgenommen“, lobte die Ministerin auf dem Podium das Engagement des Kreises und der gesamten Region OWL im Hinblick auf die zukunftsweisenden Projekte. „Das, was Sie hier entwickeln, ist auch für andere Standorte in NRW von großem Interesse“, fügte sie hinzu. Dabei erwähnte sie die Mobilität zum einen, aber auch das Thema „Neuer Mittelstand“, das Stadt und Land mithilfe neuer Technologien und Geschäftsfelder mehr als bisher miteinander verbinden soll. „Hier wird der Einsatz von 5-G gemeinsam mit Paderborn zur beruflichen Bildung erprobt und damit die Digitalisierung im urbanen Land weiter vorangetrieben“, lobte sie den Kreis. Doch ohne Fördermittel geht es nicht. Landrat Sven-Georg Adenauer bedankte sich bei ihr für 140 Millionen Euro, die das Land NRW der Region für 60 REGIONALE-Projekte zur Verfügung stellt.

„Wir haben in NRW viel Erfahrung mit der Konversion von militärisch genutzten Standorten und das soll hier auch so werden“, stellte sie das Großprojekt der Stadt Gütersloh in den Fokus. „Sie haben sich sehr viel Mühe gemacht, mit dem Einbezug der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung und Nutzung.“

Eigentlich hatte diese sechste Veranstaltung im Rahmen des Urbanland-Sommers auch direkt auf dem Gelände der ehemaligen Mansergh Baracks stattfinden sollen. „Doch die Stadt hatte dort Geflüchtete aus der Ukraine unterbringen wollen. Deshalb haben wir hierhin umgeswitcht“ begann Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT) über den Stand des innerstädtischen Leuchtturmprojektes zu berichten. „Wenn alles gut lauft, können wir 2025 im Mansergh Quartier bauen“, ließ er die Anwesenden wissen und fügte hinzu: „Bis zu 2500 Menschen sollen hier neuen Wohnraum finden. Das wird den Wohnungsmarkt entlasten.“ Dabei hob er auch die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und des Klimabeirates im Vorfeld hervor. „Aus meiner Sicht haben wir gemeinsam ein tolles Ergebnis gefunden, wie wir das Quartier planen werden.“ Man befinde sich allerdings immer noch im Prozess, und der sei lange noch nicht abgeschlossen.

„Terra Incognita“, so bezeichnete die Ministerin das bis dato für die Bevölkerung unzugängliche Gelände an der Verlier Straße und lud neben dem Bürgermeister die Anwesenden ein, es zu entdecken und zu besuchen: „Heute werden die Mansergh Barracks zum ersten Mal geöffnet.“ Mit drei Transferbussen konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger vom Han-Werner-Henze-Platz aus gemeinsam auf das Gelände fahren und es auf der Tour erkunden.

Neben den Aktionen und Gesprächen auf der Bühne, boten Infostände rundherum reichlich Informationen zu Projekten der Regionalen 2022. Es präsentierten sich der Fachbereich Stadtplanung der Stadt, der Digitale Aufbruch zum Thema Smart City, Stadtwerke Gütersloh, das Linien E-Carsharing der Stadt Borholzhausen, die Fachhochschule Bielefeld und der Standort OWL, darüber hinaus gab es hier Infos zum jüngst geplanten Bürgerrat.

Regionale 2022

Die REGIONALE 2022 sind sieben Feste an verschiedenen Standorten in OWL. Hier zeigen sich die Urbanland-Projekte auf Aktions- und Informationsflächen und machen die REGIONALE insgesamt anschaulich. Ein Bühnenprogramm mit prominenten Gästen lädt bei jedem der sieben Feste REGIONALE-Akteure wie auch die Öffentlichkeit zur Eröffnung ein.

Weitere Infos unter: https://www.urbanland-owl.de/veranstaltungen/urbanland-sommer-2022/

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