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Was junge Menschen von Europa wollen

15.05.2019

VHS-EuropaDialog mit Schülern und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule – Schülerin Anna Kötter fasst die Ergebnisse zusammen – eine Veranstaltung im Rahmen der Bildungspartnerschaften.

Im Dialog: Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule haben ihre Wünsche an und für Europa formuliert
Im Dialog: Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule haben ihre Wünsche an und für Europa formuliert

Europa auf dem „Stundenplan“: Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen der VHS Gütersloh und der Anne-Frank-Gesamtschule trafen sich Schüler und Schülerinnen zum EuropaDialog im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule. Schülerin Anna Kötter hat die Ergebnisse in einem Bericht zusammengefasst, der die Perspektive junger Menschen widerspiegelt:

„Mehr als 70 Jahre herrscht nun schon Frieden in Europa. Dies allein begründet die Wichtigkeit des Verbundes der 28 Mitgliedstaaten. Aber was bedeutet Europa eigentlich für Jugendliche? Anlässlich der Europawoche und der bevorstehenden Europawahl fand jetzt ein Schülerdialog zum Thema „Europa“ im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule statt. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zeigen, dass sie über die Bedeutung Europas Bescheid wissen. Außerdem machten sie deutlich, dass sie sich für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Europäischen Union einsetzen wollen.

Die Idee zu dem Projekt entstand schon eineinhalb Jahre vorher, denn die Veranstaltung, die ge-meinsam von der VHS und der AFS geplant und durchgeführt wurde, bedurfte einer langen Vorbereitung. Neben den Jugendlichen, einigen Lehrerinnen und Lehrern und Vertretern der VHS Gütersloh waren auch zwei Kandidaten für die Europawahl anwesend, Birgit Ernst von der CDU und Micha Heitkamp von der SPD - allerdings nicht, um Wahlkampf zu machen, sondern um über ihre persönlichen Gedanken und Erlebnisse zum Thema Europa zu sprechen und die Diskussionsrunden zu unterstützen.

Der Dialog wurde von Dr. Sybille Schneiders, Leiterin der VHS, moderiert und führte aufgrund seiner guten, übersichtlichen Struktur zu vielfältigen Ergebnissen. An insgesamt zwölf Tischen wurde in Gruppen zu den folgenden Themen diskutiert: „Was können wir gemeinsam in Europa für den Umweltschutz erreichen?“, „Unser Europa – was hält uns zusammen“ und „Welche Verantwortung trägt Europa in der Welt?“. Alle Beteiligten diskutierten im Verlauf des Vormittags jeweils nur zu einem Thema, allerdings wurden die Gruppen in jeder der drei Runden neu zusammengesetzt, so dass die Teilnehmer immer wieder neue Anregungen bekamen.

In der ersten Runde wurden zu dem jeweiligen Thema Ideen gesammelt. Anschließend ging es in einem zweiten Durchgang dann um die Auswahl von konkreten Unterthemen. Aus einer Vielfalt von Ideen wurden pro Gruppe jeweils zwei Aspekte ausgewählt, auf Karten geschrieben und auf das für das entsprechende Thema vorgesehene Plakat geklebt. In der abschließenden dritten Phase überlegten die Gruppenteilnehmer konkrete Forderungen und präsentierten ihre Ergebnisse dem Plenum.

Ergebnisse

Mittels Klebepunkten wurde ein Ranking der Forderungen erstellt. Hierbei nahmen mit 154 Punkten Ideen zum Thema „Umwelt und Klima“ den ersten Platz ein. Konkrete Forderungen waren z.B. ein freier Öffentlicher Personennahverkehr, die Reduzierung von Verpackungsmaterialien, mehr Aufklärung zu dem Thema und die Entwicklung ganz konkreter Klimarichtlinien.

Platz zwei belegten mit über 100 Punkten Abstand zwei Forderungen im Bereich „Bildung“, nämlich Chancengleichheit herzustellen und die internationale Vergleichbarkeit von Qualifikationen anzu-streben.

Auf den dritten Platz wurde im Bereich „Menschenrechte“ mit ca. 31 Punkten die Idee gewählt, dass sich die Jugendlichen selbst mit Aktionen und Aufklärungsgesprächen zu dem Thema für andere einsetzen sollten.

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an dem Schülerdialog mit großem Interesse und emp-fanden ihn als gute Alternative zum regulären Unterricht, da sie viel Neues erfuhren sowie ihr Wissen in Diskussionen anwenden konnten und mit Spaß neue Ideen entwickelten. Es hat sich deutlich gezeigt, dass sich die Beteiligten für die europäische Idee aussprechen und Engagement für die Zukunft Europas zeigen möchten.

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