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Gemeinsam für die kommunale Kultur

13.06.2018

Erste gemeinsame Vollversammlung der beiden NRW Kultursekretariate Wuppertal und Gütersloh mit NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in Düsseldorf.

Diskutierten über die Zusammenarbeit der Kultursekretariate in NRW (von links): die Vorsitzende des NRW KULTURsekretariats Dr. Christiane Zangs, die Geschäftsführerin des Kultursekretariat NRW Gütersloh Claudia Schwidrik-Grebe, der Direktor des NRW KULTURsekretariats Dr. Christian Esch, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, der Beigeordneter für Kultur in Düsseldorf, Hans-Georg Lohe, der Vorsitzende des Kultursekretariat NRW Gütersloh Andreas Kimpel und sein Stellvertreter Horst Müller-Baß. Foto: Kultursekretariat NRW Gütersloh.
Diskutierten über die Zusammenarbeit der Kultursekretariate in NRW (von links): die Vorsitzende des NRW KULTURsekretariats Dr. Christiane Zangs, die Geschäftsführerin des Kultursekretariat NRW Gütersloh Claudia Schwidrik-Grebe, der Direktor des NRW KULTURsekretariats Dr. Christian Esch, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, der Beigeordneter für Kultur in Düsseldorf, Hans-Georg Lohe, der Vorsitzende des Kultursekretariat NRW Gütersloh Andreas Kimpel und sein Stellvertreter Horst Müller-Baß. Foto: Kultursekretariat NRW Gütersloh.

Die Kultursekretariate in Gütersloh und Wuppertal setzen sich für Kreativität, Vielseitigkeit und künstlerische Qualität in ganz Nordrhein-Westfalen ein. Gemeinsam mit ihren Mitgliedsstädten organisieren sie kulturelle Projekte, die sie mit Landesmitteln fördern. Wie die Arbeit künftig aussehen soll, diskutierten jetzt mehr als 60 Teilnehmer mit Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in einer gemeinsamen Vollversammlung in Düsseldorf.

In den letzten Jahren sind die Aufgaben in beiden Sekretariaten deutlich gewachsen. In Gütersloh ist zudem die Zahl der Mitgliedsstädte gestiegen. Die finanziellen Rahmenbedingungen für Kooperationsprojekte der Sekretariate sind hingegen fast unverändert geblieben. Insgesamt arbeiten die Kultursekretariate mit einem Viertel aller Kommunen NRWs zusammen. „Hier ist eine Schere auseinandergegangen, die es nun gilt, perspektivisch wieder zu schließen“, so die Verantwortlichen. Auch, um für gleichberechtigte kulturelle und gesellschaftliche Lebensbedingungen für die Menschen in NRW zu sorgen. Die Sekretariate nehmen eine zentrale Scharnierfunktion zwischen Städten aller Größenordnung, Land und Kulturakteuren ein. Um dieser Aufgabe auch in Zukunft gewachsen zu sein, gilt es, Schwerpunktthemen, Ziele und finanzielle Rahmenbedingungen abzustecken. Dafür schlagen die Sekretariate vor, eine dialogische Plattform für ein neues Stadt-Land-Modell in der Kulturpolitik des Landes NRW zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand das Gespräch mit der Ministerin, die sich viel Zeit nahm für die Fragen und Anregungen der Städte. So berichtete sie auf Nachfrage, dass für die Freie Szene nun ein neues Fördermodell samt Fördererhöhung geplant ist. Auf die Anmerkung, dass in der Kulturellen Bildung eine Konkurrenz zwischen den Schulen und der Kultur die Arbeit erschwere, antwortete die Ministerin, dass hier unbedingt an einer Öffnung gearbeitet werden müsse. Im Mittelpunkt aller Programme stehe dabei immer die künstlerische Qualität. Abschließend sagte die Ministerin den beiden Sekretariaten Gespräche über eine Erhöhung der Fördermittel zu.

Darüber hinaus haben die Vertreter beider Sekretariate die verstärkte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen für die nahe Zukunft vereinbart. So ist unter anderem geplant, alle zwei Jahre eine gemeinsame Vollversammlung abzuhalten.

Es war die erste gemeinsame Versammlung des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) als Vertreter der großen theatertragenden Städte und des Kultursekretariats NRW Gütersloh, das sich in seiner Ausrichtung kleineren Städten und dem ländlichen Raum widmet, in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die außerordentliche Veranstaltung in Anwesenheit der Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen unterstrich die Wichtigkeit, die dem kulturpolitischen Anliegen für die Städte im Land beigemessen wird.

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