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Archiv

21. Mai 2019

Heftig, intensiv und vielfältig

Langenachtderkunst machte Lust auf Kunst und Klang.

Anregend, frisch und experimentierfreudig: Die 20. Auflage der Langenachtderkunst verwandelte die Gütersloher City am Samstagabend einmal mehr in einen öffentlichen Kunstraum. Tausende Flaneure zogen durch die Stadt und wählten ihre ganz persönliche Kunstroute durch die 32 Stationen. Trommelschläge gaben den Rhythmus der Nacht vor. Unter dem Motto „GTrommelt“ entfachte der Einsatz von japanischen Taiko-Trommeln und afrikanischen Djembes eine „Trommel-Post“, die als Botschaft von Station zu Station gereicht wurde.

Die Vielfalt lockte, die Stadt pulsierte. In der Langenachtderkunst verknüpften sich die Genres, so wie bei dem Eröffnungsprojekt auf dem Berliner Platz von Johannes Zoller „3Raum“, in dem Bildhauerei, Tanz und Musik korrespondieren. Ob der „Klang des Cortenstahls“, den der Künstler Stan Pete dem Turm am Veerhoffhaus entlockte, ob die Tiegelpresse im Stadtmuseum, ob in Ton gebrannte Fußballerposen oder Elektropop der Formation „Looking for Ella“: Die Ausstellungen, Aktionen und Programme der Akteure der Langenachtderkunst sorgten wieder einmal für einen großen Ansturm. Der Fachbereich Kultur mit seinem Partner, der Bürgerstiftung Gütersloh, sehen das als eine Bestätigung des Engagements: „Die Erfolgsgeschichte der Langenachtderkunst geht weiter.“