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Wir sind begeistert!

08.09.2020

Gütersloh setzt sich im Bundeswettbewerb „Smart Cities made in Germany“ durch und erhält Förderzuschlag für ein Projektvolumen von 13 Millionen Euro in den kommenden sechs Jahren.

Begeisterung über die gute Nachricht aus dem Bundesministerium: Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh und Bürgermeister Henning Schulz freuen sich über den Erfolg für Gütersloh – ein Erfolg des bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt.
Begeisterung über die gute Nachricht aus dem Bundesministerium: Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh und Bürgermeister Henning Schulz freuen sich über den Erfolg für Gütersloh – ein Erfolg des bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt.

Gütersloh ist „Smart City“! Das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat hat den Digitalen Aufbruch gewürdigt und die Stadt mit 31 anderen Kommunen aus ganz Deutschland in sein Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities made in Germany“ aufgenommen. Das heißt: Zukunftsweisende Projekte in der Stadt Gütersloh mit einem Volumen von insgesamt rund 13 Millionen Euro werden in den kommenden sechs Jahren mit rund 8,5 Millionen Euro vom Bund gefördert. „Wir sind begeistert, dass wir das Bundesministerium mit dem Gütersloher Weg, den Digitalen Wandel gemeinsam zu gestalten, überzeugen konnten. Das ist eine große Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Und das ist ein mächtiger Impuls, durch die digitale Weiterentwicklung den Alltag in Gütersloh neu zu denken,“ freut sich Bürgermeister Henning Schulz in einer ersten Stellungnahme. Der Rat der Stadt hatte im März der Bewerbung mehrheitlich zugestimmt.

„Die Stadt Gütersloh zielt mit ihrer Teilnahme an diesem Förderaufruf darauf ab, die Lebensqualität in der Stadt mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam zu verbessern,“ hieß es in der Vorlage für den Rat im März. „Eine Stadt, die sich den Aufgaben der Zukunft in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und weiteren Akteuren stellt, wird auch zukünftig als Wohn-und Handelsort sowie als Gewerbestandort attraktiv sein.“

Viele der Projektideen, die nun die Jury aus Vertretern und Vertreterinnen der Wissenschaft, Politik und der kommunalen Spitzenverbände überzeugt haben, sind im Bürgerbeteiligungsprozess in den Denklaboren, bei den jungen „Morgenmachern“ und auf der Plattform www.digitaler-aufbruch-guetersloh.de entstanden.

Hier ein paar Beispiele:

  • eine smarte Sensorik, die die Qualität der Raumluft erkennt und so in Schulräumen gezieltes Lüften ermöglicht,
  • ein Winterdienst, der durch Sensoren gezielt auf Frostbildung aufmerksam gemacht wird und so gezielt und zeiteffektiv Streumittel einsetzen kann
  • Grüne Welle für Radfahrende durch die smarte Anwendung von Echtzeit-Daten
  • mehrsprachige Übersetzungen für Kommunikation zwischen Schule und Eltern
  • Eine „grüne“ Lebensmittelproduktion im städtischen Umfeld, unterstützt durch digitale Steuerung von Licht, Bewässerung und Nährstoffversorgung (Urban Farming).
  • Kommunikationsplattformen, die eine frühzeitige Information über kommunalpolitische Projekte und Vorhaben der Bürger und Bürgerinnen auf Stadtteil- und Nachbarschaftsebene sicherstellen und den Dialog fördern.
  • Smarte Bürger- und Unternehmensdienstleistungen

    Neben Gütersloh gehören Städte wie Freiburg, Köln und Lübeck zu den geförderten 32 Kommunen. Aus Ostwestfalen sind Paderborn und Lemgo mit dabei. Insgesamt hatten sich laut Ministerium 86 Städte und Kreise beworben.

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Der Bürgermeister
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

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