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Statement von Bürgermeister Henning Schulz zur "Verlängerung" des Lockdowns für den Kreis Gütersloh

29.06.2020

Einschränkungen bis 07.07.2020.

"Mit Blick auf die am Wochenende vom Kreis veröffentlichten Zahlen und die gesetzte Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) kommt eine Verlängerung des so genannten „Lockdowns“ für den Kreis Gütersloh nicht überraschend. Aber auch Ministerpräsident Armin Laschet hat in Abstimmung mit den Fachleuten der Gesundheitsbehörden und des RKI klargestellt, dass die Zahlen von positiven Befunden ohne Bezug zum Unternehmen Tönnies auch in Gütersloh zurzeit keinen Anlass geben zur Sorge geben, das Virus könne sich in die allgemeine Bevölkerung hinein verbreitet haben. Die Verlängerung der Einschränkungen um eine Woche ist eine weitere Vorsichtsmaßnahme, die uns am 7. Juli hoffentlich noch mehr Klarheit bringen wird.

Landrat Adenauer und Ministerpräsident Laschet haben aber auch darauf hingewiesen, wie komplex die Erhebung der Zahlen ist und was dabei berücksichtigt werden muss. Ich halte es dabei für richtig, dabei immer einen Blick auf die Zahl der behandlungsbedürftigen Menschen in den Kliniken zu werfen. Diese Zahl ist seit Tagen im Kreis durchweg niedrig geblieben, auch darauf hat der Ministerpräsident hingewiesen. Genauso wie im März, als in Deutschland der erste Lockdown beschlossen wurde, muss es jetzt nach wie vor um die Eingrenzung und Verlangsamung des Infektionsgeschehens gehen, damit es uns auch weiterhin gelingt, das Gesundheitssystem handlungsfähig zu erhalten. Deshalb bleibt es die Aufgabe aller, die Entwicklung sehr präzise zu beobachten und die erhobenen Zahlen differenziert im Verhältnis zur Zahl der Getesteten zu betrachten. Immer wenn viel getestet wird, werden auch gleichermaßen auch verdeckte Infektionen aufgedeckt, und das wäre nicht nur in Gütersloh der Fall. Ich denke auch, von dieser differenzierten Betrachtung und vom Kreis Gütersloh kann man wertvolle Erkenntnisse für Infektionsgeschehen an anderen Orten gewinnen. Denn uns allen ist wohl klar, dass das Virus nicht verschwunden ist und es einen Ausbruch wie in Gütersloh auch woanders geben kann.

Ich bin sicher, dass die Menschen in unserer Stadt auch diese weitere Woche noch mit der Disziplin und Vernunft hinter sich bringen werden, mit der sie auf die teilweise unerträglichen Kommentare und Anfeindungen in sozialen Medien reagiert haben. Dafür mein Dank und Respekt, ebenso wie an all diejenigen, die an 24 Stunden und sieben Tagen dafür Sorge tragen, dass die Menschen, die sich in Quarantäne befinden, sicher und gut versorgt sind. Diese Aufgabe werden wir mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadt, mit Dolmetschern, die teilweise sogar von Unternehmen frei gestellt worden sind, und mit Unterstützung durch die Polizei auch in der kommenden Woche mit aller Kraft wahrnehmen."

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